Erste Schritte in Deutschland

5 Dinge, die Neuankömmlingen in Deutschland auffallen

"Andere Länder, andere Sitten" - das gilt auch für Deutschland und die Eigenheiten seiner Bewohner. Fünf Eigenheiten könnten Neuankömmlingen besonders auffallen.

Deutschland und die Mülltrennung (Foto: DPA)

1. Mülltrennung:

Die Mülltrennung in Deutschland ist eine Wissenschaft für sich. In kaum einem anderen Land wird der Müll schon in den Haushalten so gründlich in seine verschiedenen Bestandteile getrennt: Papier und Pappe, Plastikverpackungen, Biomüll und Restmüll. Auch wenn manche das für übertrieben halten: In vielen deutschen Städten wird sie betrieben - und sorgt für Ressourcen schonendes Recycling

2. Vorbild sein

Es ist nachts, es regnet. Auf der Straße ist kaum noch ein Auto unterwegs. Trotzdem bleiben Fußgänger an roten Ampeln stehen: Sie wollen nicht nur die Regeln respektieren, sondern auch Kindern ein Vorbild sein.

Fußgängerampel und Regen (Foto: DPA)

Bei Wind und Wetter: An roten Ampeln bleibt man stehen

3. Getrennt bezahlen:

Es fällt auf, dass die Deutschen in Restaurants oder Cafés gerne getrennt bezahlen. Gerade Menschen aus anderen Kulturen wundern sich, wenn sogar Pärchen getrennt zahlen. Aber die Deutschen sagen selbst: "andere Länder, andere Sitten".

4. Haustiere

Eine Umfrage brachte es an den Tag: 28 Prozent der Deutschen sind Besitzer von Katzen. 23 Prozent halten einen Hund, insgesamt rund sieben Millionen Tiere. Die meisten Deutschen mögen Hunde. Andererseits aber stehen bei den Deutschen die Haufen, die diese Hunde hinterlassen, weit oben auf der Liste der Ekel erregenden Dinge.

Deutschland Fan: Hund trägt Deko Fußball Hut der WM 2014

Der beste Freund - der Hund

5. Distanz durch das "Sie"

Die deutsche Sprache bietet zwei Formen der Anrede an: Das vertrauliche "Du" und das distanziertere, aber auch respektvollere "Sie". Grundsätzlich ist man mit dem "Sie“ auf der sicheren Seite. Siezen dient nicht nur zur Herstellung von Distanz, sondern auch als Höflichkeitsform. Lernt man sich kennen, benutzt man die höfliche "Sie"-Form - besonders wenn eine Hierarchie erkennbar ist und ein offizieller Rahmen vorliegt.

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