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Aufatmen in Peking?

10. Dezember 2015

Eine kühle Nacht mit etwas frischem Wind hat gereicht – und über Peking ist wieder so etwas wie blauer Himmel zu sehen. Die höchste Smog-Warnstufe "Rot" ist aufgehoben. Doch das grundsätzliche Problem bleibt.

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Eine junge Frau in Peking mit Mundschutz (Foto: picture-alliance/dpa)
Bild: picture-alliance/dpa

Mit Wind und blauem Himmel ist in Peking nach drei Tagen die Smog-Alarmstufe "Rot" zu Ende gegangen. Mit der Aufhebung der erstmalig verhängten höchsten Warnstufe durften von Mittag (Ortszeit) an wieder alle Autos fahren. Am Freitag werden in Chinas Hauptstadt auch die Schulen und Kindergärten wieder geöffnet.

Eine Kaltfront hatte über Nacht den Smog weggeblasen, so dass die Schadstoffbelastung auf moderate Werte fiel. Der offizielle Luftindex lag knapp über 100 Punkten, was als nur "leicht verschmutzt" gilt. Für die gefährlichen Feinpartikel gab die US-Botschaft einen "gemäßigten" Wert von 97 an. Das gilt in Peking schon als ziemlich gut, entspricht aber immer noch etwa dem Vierfachen des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation.

Die Beschränkungen für den Verkehr und die Industrie hätten die Schadstoffe während des Smog-Alarms spürbar gesenkt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Allerdings müsse in der Volksrepublik künftig noch mehr dafür getan werden, um die Emissionen durch Kohleverbrennung zu reduzieren.

rb/sti (dpa, afp, ap)