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Bahnchef fährt Bus und verspricht kostenloses WLAN

3. Dezember 2014

Die Bahn will 200 Millionen Euro investieren, um die Pünktlichkeit und die WLAN-Verbindungen zu verbessern. Im Selbsttest überprüfte Bahnchef Grube die Fernbusangebote.

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Deutsche Bahn ICE
Bild: dapd

Die Deutsche Bahn will in den kommenden drei Jahren 200 Millionen Euro zusätzlich in den Fernverkehr stecken. Das Programm solle Service, Qualität und Pünktlichkeit im Fernverkehr verbessern, sagte Bahnchef Rüdiger Grube der "Süddeutschen Zeitung". Unter anderem versprach Grube kostenloses WLAN für alle Fahrgäste, allerdings erst ab 2016. Vorher sei das in der nötigen Qualität nicht möglich, da umfangreiche technische Arbeiten für einen störungsfreien Betrieb nötig seien.

Auf einen Preiskampf mit den meist deutlich billigeren Fernbussen will sich die Bahn nicht einlassen. "Wir machen kein Dumping", sagte Grube. Dafür sei das System Schiene viel zu teuer geworden. Er testete die Konkurrenz kürzlich selbst und fuhr "inkognito" mit einem Fernbus von Hamburg nach Berlin, erzählte Grube. Die Fahrt sei ziemlich unbequem gewesen, Bus habe zudem eine Stunde Verspätung gehabt. Der Preis: zwölf Euro. Das sei Wahnsinn, viel zu güstig, um rentabel zu sein.

ks/at (Süddeutsche Zeitung,afp)