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Dahlmeier Zweite in Annecy

14. Dezember 2017

Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier kommt in der Olympiasaison langsam aber sicher in Schwung. In Annecy muss sie sich nur einer Slowakin geschlagen geben.

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Laura Dahlmeier am Schießstand in Annecy.  Foto: Getty Images
Bild: Getty Images/AFP/J.-R. Clatot

Biathlon-Königin Laura Dahlmeier hat in ihrem erst dritten Einzelrennen des Olympia-Winters ein Ausrufezeichen gesetzt. Die 24-Jährige blieb beim Weltcup-Sprint über 7,5 Kilometer in Annecy in Frankreich ohne Schießfehler und erreichte mit dem zweiten Platz ihre beste Saisonplatzierung. Schneller war nur die überlegene Slowakin Anastasiya Kuzmina (0 Schießfehler), die ihren neunten Weltcupsieg feierte. Dahlmeier lag im Ziel 33,9 Sekunden hinter Kuzmina und verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag. Rang drei ging an Vita Semerenko aus der Ukraine (0).

"Noch nicht bei 100 Prozent"

"Der Winter hat bei mir auch schon vor ein paar Wochen angefangen. Aber das ist die erste Podestplatzierung im Einzel, und ich bin sehr happy darüber", sagte Dahlmeier, im ZDF: "Ich bin noch nicht ganz bei 100 Prozent. Aber es hat richtig Spaß gemacht, hier zu laufen." Dahlmeier hatte den Weltcupauftakt in Östersund vor zwei Wochen wegen einer Erkältung verpasst. Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Februar in Hochfilzen in Österreich hatte Dahlmeier mit fünfmal Gold und einmal Silber einen neuen WM-Rekord aufgestellt. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kontiolahti in Finnland und 2016 in der norwegischen Hauptstadt Oslo hatte sie je einmal Gold und einmal Silber gewonnen. 

Drei Deutsche unter den Top Ten

Denise Herrmann (1) auf Platz fünf und Maren Hammerschmidt (1) als Neunte komplettierten das gute Ergebnis für den Deutschen Skiverband (DSV) beim Sprint von Annecy. Mit der zweitbesten Laufzeit nach Siegerin Kuzmina überzeugte die ehemalige Langläuferin Herrmann wieder einmal in der Loipe. Ein Fehler beim Stehendanschlag verhinderte eine noch bessere Platzierung. "Ich bin schon nicht mehr ganz so frisch wie in Östersund", sagte Herrmann, die in Schweden zweimal gewonnen hatte: "Es war trotzdem ein gutes Rennen."

sn/ck (sid, dpa)