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Dan Browns "Origin": Künstliche Intelligenz contra Religion

Dan Brown, der Spezialist für Verschwörungstheorien, Symbolik und Geheimnisse, hat seinen neuen Roman "Origin" veröffentlicht. Wieder geht für die Hauptfigur Professor Robert Langdon ein lebensgefährliches Abenteuer los.

Autor Dan Brown 2016 (picture alliance/AP Photo/M. Schreiber)

Dan Brown 2016 bei der Premiere von "Inferno" in Berlin

Der Symbolik-Professor Robert Langdon hat seine früheren Abenteuer nur knapp überstanden, immer wieder führten ihn die Geschichten in haarsträubende und spannende Situationen - so hat er schon einen Sturz aus einem Hubschrauber überlebt, eine Antimaterie-Explosion und anderes Ungemach. Er musste sich mit Freimaurern, Tempelrittern und geheimen Bruderschaften auseinandersetzen, Schnitzeljagden quer durch Europa absolvieren. Er knackte versteckte Codes in berühmten Renaissance-Gemälden und verlor zwischenzeitlich sogar sein Gedächtnis. Und das alles, weil er sich mit antiker Symbolik so gut auskennt.

Guggenheim-Museum in Bilbao, Außenansicht (picture-alliance/ZB/W. Thieme)

Irrwitzige Architektur: Im Guggenheim-Museum will Edmond Kirsch seine Theorien verkünden

Im neuen Roman "Origin" lässt Dan Brown seinen Protagonisten allerdings in die Zukunft blicken. In eine Zukunft, die Langdons ehemaliger Student Edmond Kirsch ihm eindrücklich zeigt: Der hyperintelligente Milliardär lädt seinen Freund und Professor nebst weiteren Gästen ins Guggenheim-Museum in Bilbao ein, um dort zu demonstrieren, dass es für die Schöpfung keinen Gott braucht. Der überzeugte Atheist will beweisen, dass man auch ohne Gottes Hilfe die letzten offenen Fragen der Menschheit beantworten kann: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Die Weltreligionen sind alarmiert. Und Kirsch überlebt seinen Vortrag nicht. Dafür hinterlässt er einen digitalen Berater: Die künstliche Intelligenz "Winston" steht Robert Langdon in Form eines Knopfes im Ohr zur Seite. Und auch die übliche schöne Frau, die diesmal die Chefin des Guggenheim-Museums ist, ist ihm behilflich.

Abenteuer in berühmter spanischer Architektur

Königlicher Sitz Sankt Laurentius von El Escorial in Madrid, Außenansicht (picture alliance/Prisma Archivo)

Die Jagd führt auch durch die endlosen Gänge des Schlosses El Escorial

Nun muss Langdon hinter das Geheimnis des Edmond Kirsch kommen - und das, indem er - mal wieder - einen Code knacken muss. Diesmal allerdings einen Computercode. Aber auch hier finden sich die Hinweise und Bausteine in den Werken alter Meister. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage nach dem menschlichen Ursprung führt die Story Langdon und seine Begleiter durch die architektonischen Schätze Spaniens: Neben dem Guggenheim-Museum sind auch die die Sagrada Familia und der Wohnkomplex Casa Milà von Gaudí in Barcelona Schauplätze der Geschichte, sowie der Palacio Real und der Königssitz El Escorial in Madrid. 

Wie schon "Sakrileg", "Illuminati" und "Inferno" ist auch dieser Roman filmreif - allein schon wegen seiner Schauplätze. Und so könnte sich "Origin" als vierte Verfilmung durchaus lohnen - die bisherigen Kinofassungen mit Hollywoodstar Tom Hanks in der Hauptrolle wurden zu Kassenschlagern.

 

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