Deutschlands schönste Schlösser

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Neuschwanstein

Neuschwanstein ist Deutschlands bekanntestes Schloss und ein Publikumsmagnet. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen es jährlich. Der Bayernkönig Ludwig II. ließ es ab 1869 bei Füssen als eine der letzten großen Schlossbauten errichten. Er wollte damit seinen Traum von einer mittelalterlichen Ritterburg verwirklichen. Vorbild war die Wartburg bei Eisennach - Deutschlands wichtigste Burg.

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Albrechtsburg Meißen

Im 15. Jahrhundert erbaut, gilt die Albrechtsburg im sächsischen Meißen als ältestes Schloss Deutschlands. August der Starke ließ hier 1710 die erste europäische Porzellanmanufaktur errichten. Das rund 25 Kilometer von Dresden entfernt Schloss an der Elbe beherbergt heute ein Museum.

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Heidelberger Schloss

Es ist das Wahrzeichen der Universitätsstadt am Neckar. Einst war das Heidelberger Schloss die prunkvolle Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Doch 1693 wurde es von den Soldaten des französischen Königs Ludwig XIV. zerstört. Heute ist es Deutschlands bekannteste Schlossruine. Rund eine Millionen Besucher kommen jährlich.

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Schloss Glücksburg

Das Wasserschloss liegt im schleswig-holsteinischen Glücksburg an der Flensburger Förde. Es gehört zu den wichtigsten Renaissance-Schlössern Norddeutschlands. Im 16. Jahrhundert wurde es anstelle eines Zisterzienserklosters errichtet, im 19. Jahrhundert war es Sommerresidenz des dänischen Königs.

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Schloss Sanssouci

Um hier ohne Sorge (französisch: sans souci) zu philosophieren und musizieren, ließ der preußische König Friedrich II. das Sommerschloss 1745-1747 nach eigenen Skizzen in Potsdam errichten. Auf der Südseite ließ er einen terrassierten Weinberg anlegen. Park und Schloss sind seit 1990 UNESCO- Weltkulturerbe.

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Würzburger Residenz

Das Stadtschloss der Würzburger Fürstbischöfe umfasst 365 Räume. Sein Architekt Baltasar Neumann wurde vor allem für das prunkvolle Treppenhaus bewundert, welches das größte Deckenfresko der Welt schmückt. Der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo malte es 1752-53. Seit 1981 ist die Würzburger Residenz UNESCO-Weltkulturerbe.

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Schloss Augustusburg

Schloss Augustusburg in Brühl ist eine der herausragenden Residenzen des 18. Jahrhunderts. Es gilt als Meisterwerk des Rokoko. Als Residenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs war es Vorbild zahlreicher anderer Fürstenhöfe. Ab 1949 diente es der Bundesregierung jahrzehntelang als Gästehaus. Zusammen mit Schloss Falkenlust und den Brühler Gärten steht es seit 1984 auf der UNESCO-Welterbeliste.

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Schweriner Schloss

Das Schweriner Schloss liegt auf einer kleinen, dem Stadtzentrum vorgelagerten Insel im Schweriner See. Die mecklenburgischen Großherzöge gaben ihm Mitte des 19. Jahrhunderts seine heutige Gestalt. Schon vor 1000 Jahren gab es hier eine slawische Burg. Heute hat der Landtag des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern seinen Sitz im Schloss.

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Schloss Marienburg

1857 wurde Königin Marie von Hannover 39 Jahre alt. Zum Geburtstag schenkte ihr König Georg V. den Schulenburger Berg und das darauf zu erbauende Schloss. Zehn Jahre später war es fertig. Schloss Marienburg befindet sich bis heute im Privatbesitz der Welfen. Schlossherr ist Erbprinz Ernst August von Hannover.

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Schloss Moyland

Schloss Moyland (niederländisch: Moiland - Schönes Land) liegt bei Kleve in Nordrhein-Westfalen. Sein heutiges Antlitz im Stil der Neugotik bekam es Mitte des 19. Jahrhunderts. Bereits im 17. Jahrhundert war es aus einer mittelalterlichen Burganlage in ein barockes Schloss umgewandelt worden. Heute beherbergt Schloss Moyland eine moderne Kunstsammlung mit vielen Werken des Künstlers Joseph Beuys.

Gegen Ende des Mittelalters begann der Adel, anstatt Burgen Schlösser zu bauen. Zum Wohnen - aber vor allem, um seine Macht zu demonstrieren. Wir zeigen hier zehn der schönsten deutschen Schlösser.

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