Glaubenssachen

Glaubenssachen - Erzbischof in Russland - Schwieriges Amt in schwierigen Zeiten

Die meisten Protestanten in Russland sind Russland-Deutsche. Die Gottesdienste werden mittlerweile auf Russisch gefeiert, aber "das Vaterunser bleibt deutsch", sagt Dietrich Brauer, der mit 34 jüngste Erzbischof weltweit. Etwa 40.000 Mitglieder hat seine Kirche im flächengrößten Land der Erde. Wir begleiten den Erzbischof in Moskau und auf einigen seiner vielen und langen Reisen durchs ganze Land.

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Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion können die Protestanten in Russland überhaupt wieder ihren Glauben praktizieren. Aber leicht ist ihre Situation auch heute nicht. Seinen Sitz hat der junge Erzbischof in der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Moskau. Eine lutherische Kirche mit deutscher Tradition aus dem Jahre 1695. Die wurde von Stalin enteignet, zum Konzertsaal und später zum Kino bzw. Filmstudio umfunktioniert. 1990 ging das Gebäude als Ruine zurück an die evangelische Kirche zurück. Russland ist im Jahre 2017 kein Land, das den Pluralismus fördert, aber in genau diesem Konflikt, will Dietrich Brauer, dass die Religion, dass seine Kirche helfen soll. Die Evangelisch-lutherische Kirche soll unter ihm nicht mehr nur Privatsache sein und im Verborgenen agieren, sondern ein für alle wahrnehmbarer Teil Russlands sein. Und das nicht nur für Russland-Deutsche.

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