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Hunderte Menschen von Luxusliner gerettet

19. November 2015

Das französische Kreuzfahrtschiff "Le Boréal" war vor den Falklandinseln in Brand geraten. Mit Hubschraubern und Rettungsbooten mussten Alle von Bord. Britische Marinesoldaten kamen zu Hilfe.

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Französisches Kreuzfahrtschiff "Le Boréal" (Archivaufnahme: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa/M. Gambarini

Der Kommandeur der britischen Truppen im Südatlantik, Darren Bone, sprach von einem "äußerst komplexen und gefährlichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen": Alle 347 Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten vom Deck des brennenden Luxusschiffs gerettet werden. Auf dem Weg zur Insel Südgeorgien, einem britischen Überseegebiet im Südatlantik, war im Maschinenraum der "Boréal" Feuer ausgebrochen. Der Kapitän des 142 Meter langen Kreuzfahrtschiffes unter französischer Flagge hatte vorsichtshalber die Evakuierung angeordnet.

Ein Patrouillenschiff und vier Helikopter der britischen Marine eilten den havarierten Franzosen zu Hilfe. Zusammen mit zivilen Rettern hätten die Soldaten eine "menschliche Tragödie" verhindert, erklärte in London Verteidigungsminister Michael Fallon.

Die aus Seenet Geretteten wurden zunächst auf einen britischen Stützpunkt auf den Falklandinseln gebracht, wo sie medizinisch versorgt und mit Kleidung und Essen ausgestattet wurden. Wie die Reederei Ponant mitteilte, wurden die Passagiere anschließend von dem Kreuzfahrtschiff "L'Austral" nach Port Stanley auf den Falklandinseln gebracht, von wo aus eine direkte Heimreise möglich war.

SC/wl (afp, dpa)