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„InfoMigrants“: Zehntausende Migranten und Flüchtlinge nutzen Online-Portal

Mehrere Zehntausend Menschen aus und in Afrika, dem Nahen Osten sowie Afghanistan und Pakistan haben die Angebote der Plattform „InfoMigrants“ seit ihrem Start vor rund vier Monaten genutzt.

InfoMigrants Latein

Papst Franziskus bekundete kürzlich seine „aufrichtige Wertschätzung für diese wichtige Initiative“, eine Kooperation der Deutschen Welle (DW) mit France Médias Monde (FMM) und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Auf Webseiten und in den Sozialen Medien bietet „InfoMigrants“ Nachrichten, persönliche Erfahrungsberichte und Erklärstücke auf Englisch, Arabisch und Französisch. Im Juni verzeichneten die drei Webseiten mehr als 180.000 Zugriffe, davon rund 70 Prozent über mobile Geräte.

Die Nutzer sind zu 80 Prozent männlich, das Durchschnittsalter liegt bei 18 bis 24 Jahren. Die englische Facebook-Seite hat mehr als 63.000 Abonnenten, der französische Account 57.000 und der arabische 42.500 (Stand: 25. Juli 2017). Die meisten Likes auf der englischen Facebook-Seite kamen in den vergangenen Wochen aus Pakistan, Nigeria, Afghanistan und Äthiopien. Die arabische Facebook-Seite wird vorwiegend im Transit sowie von Europa aus abgerufen (Quelle: Markt- und Medienforschung der Deutschen Welle).

DW-Programmdirektorin Gerda Meuer: „Mit ‚InfoMigrants‘ schaffen wir zweierlei: Zum einen klären wir über Bedingungen für Flüchtlinge in Europa auf, zum anderen verschweigen wir nicht die Gefahren einer Flucht und entlarven zum Beispiel die falschen Versprechen von Schleppern. Besonders erfolgreich sind Erklärvideos in den Sozialen Medien, in denen wir Fakten checken und praktische Hinweise geben.“

Im Austausch und durch Kooperationen mit internationalen NGOs und Institutionen erweitern die Kooperationspartner das Informationsangebot. In mehrsprachig verfügbaren Videos der Verbraucherzentrale Bundesverband erfahren die Nutzer mehr zu Alltagsthemen wie dem deutschen Inkassoverfahren, zur Schufa-Auskunft oder zu Online-Shopping. Auch über das Förderprogramm „Starthilfe Plus“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für freiwillige Rückkehrer informiert „InfoMigrants“. 

Die Inhalte werden von den Partnern DW, FMM und ANSA auch über deren eigene Kanäle ausgespielt. Insbesondere der deutsche und der französische Auslandssender haben in Afrika, dem Nahen Osten und Asien große Reichweiten und sind für die Qualität der Berichterstattung bekannt. Der arabische Facebook-Account der DW hat 3,4 Millionen Follower. „InfoMigrants“ ergänzt die bestehenden Angebote der DW für Neuankömmlinge, darunter das Dossier „Erste Schritte in Deutschland“, Deutschlern-Angebote und ein vom Auswärtigen Amt finanziertes Projekt für Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan.

Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in den Räumen der ANSA in Rom laden die Partner am Mittwoch, 26. Juli, um 11.30 Uhr ein. Adresse: Via della Dataria 94, Rom.

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