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Krim-Tataren fürchten Russland

18. März 2014

Auf der ukrainischen Halbinsel Krim leben rund 280.000 Tataren. Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kehrten sie aus ihrem Exil in Zentralasien zurück. Jetzt haben sie Angst vor erneuter Vertreibung.

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Ukraine Krim Tataren Moschee in Bakhchisaray
Bild: DW/F. Warwick

Die Krim-Tataren fürchten Russland

In den 1940er Jahren wurden die Krim-Tataren vom sowjetischen Diktator Stalin nach Zentralasien vertrieben. Viele von ihnen wurden ermordet oder misshandelt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR kehrten sie auf die Krim zurück. Heute stellen die Tataren etwa zehn Prozent der 2,5 Millionen Krim-Bewohner. Sie fürchten, durch einen Anschluss an Russland erneut ihre Heimat zu verlieren.