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Michelle Obama: Will nicht Präsidentin werden

16. März 2016

In der US-Politik gibt es eine dynastische Tendenz. Vater und Sohn Bush waren Präsidenten. Die ehemalige First-Lady Clinton wird voraussichtlich Präsidentschaftskandidatin. Michelle Obama will ihr nicht nacheifern.

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US-First-Lady Michelle Obama (Foto: Getty images)
Bild: Getty Images/A. Smith

Im Januar 2017 endet die zweite Amtszeit von US-Präsident Barack Obama. Nach acht Jahren steht der Auszug aus dem Weißen Haus in Washington an. Seine Ehefrau Michelle Obama hat keine Ambitionen, dorthin zurückzukehren: Sie will nicht für das Amt des US-Präsidenten kandidieren.

"Ich habe da diese beiden jungen Menschen zu Hause", sagte Michelle Obama bei einer Diskussionsveranstaltung auf dem South-by-Southwest-Festival (SXSW) im texanischen Austin zur Begründung für ihr Nein. "Und hey, denkt daran, es ist nicht so einfach, die Töchter des Präsidenten zu sein." Aber Sasha (14) und Malia (17) gingen gut damit um. Sie wolle sich weiter engagieren und Verantwortung übernehmen, sagte die 52-Jährige. Es gebe so vieles, was man auch außerhalb des Weißen Hauses machen könne.

Diskussion beim SXSW-Festival mit Michelle Obama (l.) über Mädchenbildung (Foto: Getty Images)
Diskussion beim SXSW-Festival mit Michelle Obama (l.) über MädchenbildungBild: Getty Images/A. Smith

Kampagne für Mädchen-Bildung

Obama will sich nach eigenen Angaben verstärkt ihrer Initiative "Lets Girls Learn" widmen. Auf dem SXSW-Musik-, Film- und Technologie-Festival wies sie daraufhin, dass weltweit 62 Millionen Mädchen nicht zur Schule gingen. Für ihre Kampagne hat sich die scheidende First-Lady prominente Unterstützung gesichert. Rapperin Missy Elliot, Popsängerin Kelly Clarkson un einige andere Stars haben einen Charity-Song für "Lets Girls Learn" aufgenommen. Die Erlöse des Lieds "This Is For My Girls" sollen an Obamas Initiative gehen. Komponiert wurde der Song von Grammy-Preisträgerin Diane Warren.

wl/bor (dpa, rtre)