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Mini-U-Boot als letzte Hoffnung

14. April 2014

Bei der Suche nach dem Wrack der Boeing 777 der Malayia Airlines wird jetzt ein unbemanntes Unterseeboot eingesetzt. Vergeblich hatte man auf Funksignale der Blackbox gehofft.

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Auf der Suche nach MH370 wird das Mini-U-Boot "Bluefin 21" eingesetzt (foto: AP)
Bild: picture alliance/AP Photo

Seit gut fünf Wochen ist die Passagiermaschine des Fluges MH370 der Malaysia Airlines verschollen. Die Suche soll nun durch ein unbemanntes U-Boot unterstützt werden. Wie der Koordinator der Aktion im Indischen Ozean, Angus Houston, im westaustralischen Perth sagte, stellt das australische Marineschiff "Ocean Shield" die Suche mit dem Blackbox-Detektor ein. Stattdessen wird nun der Unterwasser-Roboter "Bluefin-21" zum Einsatz kommen.

Funkstille bei MH370

Die Experten hatten lange gehofft, noch einmal Funksignale der Blackbox von MH370 auffangen zu können, um das Suchgebiet weiter einzugrenzen. Nun muss man aber offenbar davor ausgehen, dass die Batterien der Blackbox inzwischen leer sind.

In dem Suchgebiet, das rund 2300 Kilometer nordwestlich von Perth liegt und etwa so groß wie Niedersachsen ist, entdeckte die "Ocean Shield" am Sonntag zudem eine Ölspur, wie Houston hinzufügte. Sie müsse aber noch untersucht werden.

Rätsel bleiben

Seit dem mysteriösen Verschwinden der Malaysia-Maschine mit 239 Menschen an Bord am 8. März wird nach Überresten gesucht. Immer noch ist völlig unklar, warum sie auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich von den Radarschirmen verschwand und später tausende Kilometer weiter südlich im Indischen Ozean abstürzte.

Ohne die sogenannte Blackbox, die den Flugdatenschreiber und den Stimmrekorder des Flugzeugs enthält, wird sich die Ursache vermutlich nie klären lassen...

SC/wl (afp, dpa, rtre)