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Mutharika nach Wiederwahl vereidigt

22. Mai 2009

Das Wahlergebnis fiel deutlicher aus als erwartet: Malawis Staatschef Bingu wa Mutharika hat die Präsidentenwahl vom Dienstag klar für sich entschieden.

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Bingu wa Mutharika (Foto: dpa)
Siegreich: Bingu wa MutharikaBild: picture-alliance/ dpa

Wie die Wahlkommission des südostafrikanischen Landes am Freitagmorgen (22.05.2009) mitteilte, erhielt Bingu wa Mutharika mehr als doppelt so viele Stimmen wie sein größter Konkurrent, der Oppositionschef und frühere Finanzminister John Tembo.

Umfragen vor der Abstimmung hatten eher ein knappes Ergebnis erwarten lassen. Wahlberechtigt war rund die Hälfte der 14 Millionen Malawier.

Sieg auch bei Parlamentswahl

Mann bei Stimmabgabe (Foto: picture alliance)
Bild: picture alliance / Photoshot

Mutharikas "Demokratische Fortschrittspartei" hat auch die Parlamentswahl gewonnen, die am vergangenen Dienstag parallel zur Präsidentenwahl abgehalten wurde. Nach vorliegenden Teilergebnissen wird die Fortschrittspartei künftig rund 90 Abgeordnete im 193 Sitze zählenden Parlament stellen, Tembos "Kongresspartei" etwa 25. Beherrschendes Wahlkampfthema waren die Armut und die drohende Hungersnot in Malawi.

Armut und Hunger

Flagge von Malawi
Symbol der Hoffnung: Aufgehende Sonne in der Staatsflagge Malawis

Der 75-jährige Mutharika regiert Malawi seit 2004. Der Präsident ist zugleich Regierungschef Malawis. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Wirtschaft unter seiner Führung um jährlich sieben Prozent. Außerdem konnte durch die staatliche Subventionierung von Düngemitteln die Lebensmittelversorgung in dem überwiegend von Christen bewohnten Land erheblich verbessert werden.

Malawi liegt als schmaler Landstreifen zwischen Sambia, Tansania und Mosambik. (wa/uh/HF/afp/dpa/ap)