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Staatspräsident des Kosovo: EU-Politik „unfair und diskriminierend“

„Die EU verfolgt eine unfaire und diskriminierende Politik gegenüber Kosovo und seiner Zukunft.“ Das sagte Hashim Thaci, Staatspräsident der Republik Kosovo, im Interview der DW. 

Hashim Thaci, Präsident Kosovo Und bahri cani (DW/Bahri Cani)

Das betreffe unter anderem die noch nicht verabschiedete Reisefreiheit für kosovarische Staatsbürger in den Schengen-Raum. Von den 95 von der EU aufgestellten Kriterien für die Visa- Erleichterung habe Kosovo inzwischen 94 erfüllt – bis auf den wichtigen Punkt 95 bezüglich der Ratifizierung der Grenzlinie zu Montenegro. Der Politiker forderte deshalb, dass sich diese Einstellung „radikal ändert“. Thaci äußerte die Erwartung, für Kosovo die gleiche Behandlung wie für alle anderen Staaten der Region zu erhalten. Er kritisierte die EU-Politik gegenüber seinem Land, diese sei „absurd und eine Schande“.  

Vor der geplanten Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Kosovo und Serbien hat der kosovarische Präsident seinen Unmut über die ungleiche Behandlung beider Länder seitens der EU zum Ausdruck gebracht. „Es kann nicht sein, dass Kosovo alle Wünsche der EU erfüllt, damit Serbien sich in Richtung EU bewegt, Kosovo selbst aber immer auf der 'Null-Position' bleibt.“  

 

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