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Moskau

Mit rund 10,4 Millionen Einwohnern ist Russlands Hauptstadt die größte Stadt Europas. Bekanntestes Bauwerk der Stadt ist der Kreml. Hier regiert Wladimir Putin. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es über 600 Kirchen. Moskau ist Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche und wird nach Rom und Konstantinopel ("Zweites Rom") auch "Drittes Rom" genannt. Moskau ist der einzige WM-Spielort mit zwei Stadien.

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Luschniki-Stadion - Moskau

Hier wollen alle hin - am liebsten am 15. Juli, wenn das Finale der Weltmeisterschaft angepfiffen wird. Die altehrwürdige Arena von 1956, die 1980 als Olympiastadion diente, wurde für die WM noch einmal modernisiert und umgebaut. Jetzt bietet sie 81.000 Zuschauern Platz. Die russische Elf wird hier am 14. Juni die WM eröffnen.

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Otkrytije-Arena - Moskau

Die Arena wurde 2014 neu eröffnet und zur neuen Heimstätte von Spartak Moskau. Der wohl berühmteste Fußballklub Russlands hatte jahrelang auf ein eigenes Stadion warten müssen. Beim Confed Cup wurde hier das Spiel um Platz drei ausgetragen - diesmal finden vier Gruppenspiele und ein Achtelfinale in der Arena für 45.000 Zuschauer statt.

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St. Petersburg

Die "schönste Stadt auf dem Antlitz der Erde", sagte Nobelpreisträger Joseph Brodsky einst über die westrussische Metropole. Tatsächlich ist die Stadt an der Newa mehr als sehens- und bewundernswert. Der berühmte Zar Peter der Große hat sie als "Tor zum Westen" im 18. Jahrhundert gegründet. Eilig ließ er in wenigen Jahren Paläste und Prunkschlösser bauen.

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Krestowski-Stadion - St. Petersburg

Die neue Spielstätte des FC Zenit entstand genau dort, wo vorher das alte Kirow-Stadion stand. Die Arena fasst 68.000 Zuschauer. Während der Bauphase wurde sie immer teurer und kostete am Ende 930 Millionen Euro. Die deutsche Elf verbindet schöne Erinnerungen mit dem Stadion. Hier gewann sie am 2. Juli 2017 den Confed Cup.

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Jekaterinburg

Wahrzeichen der östlichsten WM-Gastgeberstadt ist die Kathedrale auf dem Blut, die auch Heilig-Blut-Kathedrale oder Blutkirche genannt wird. Sie wurde 2002 an dem Ort errichtet, an dem 1918, ein Jahr nach der Oktoberrevolution, die russische Zarenfamilie hingerichtet wurde.

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Zentralstadion - Jekaterinburg

Eigentlich war das Stadion zu klein, um die Rahmenbedingungen für eine WM-Arena zu erfüllen. Also erweiterte man die Gesamtkapazität auf 35.000 Plätze durch eine Zusatztribüne mit 12.000 Sitzplätzen. Nach dem Turnier wird sie wieder abgebaut. In Jekaterinburg werden lediglich Vorrundenspiele stattfinden. Normalerweise spielt hier der Zweitligist FC Ural.

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Rostow-Arena - Rostow am Don

Die Arena in Rostow am Don wurde für die WM 2018 neu gebaut. Sie ist die Heimat des Erstliga-Klubs FK Rostow. Während der Tiefbauarbeiten fand man mehrere voll funktionstüchtige Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden. In der Arena mit ihren 45.000 Plätzen werden vier Gruppenspiele und ein Achtelfinale stattfinden.

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Kasan

In der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan leben viele Kulturen und Religionen - beinahe beispiellos - friedlich miteinander. Dort stehen Moscheen muslimischer Tataren neben orthodoxen Kirchen christlicher Slawen. Der mehrfache Fußballmeister Rubin gilt als sportliches Aushängeschild der Stadt an der Wolga.

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Kasan-Arena - Kasan

Der Grundstein für das Stadion wurde von Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin persönlich gelegt. Die Arena, die 41.585 Zuschauern Platz bietet, ist die Heimstätte des Klubs Rubin Kasan, der in den vergangenen Jahren mehrfach russischer Meister wurde. Am 22. Juni 2017 bestritt die DFB-Elf hier ihr Confed-Cup-Gruppenspiel gegen Chile.

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Wolgograd-Arena - Wolgograd

Über Wolgograd, das unter seinem alten Namen Stalingrad traurige Berühmtheit erlangte, thront die Mutter-Heimat-Statue. Sie erinnert an den Sieg der Roten Armee über die deutsche Wehrmacht im Großen Vaterländischen Krieg, wie der Zweite Weltkrieg in Russland genannt wird. Das neue Stadion am Ufer der Wolga (l.) bietet etwas mehr als 45.000 Zuschauern Platz.

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Nischni-Nowgorod-Stadion - Nischni Nowgorod

Die Arena in Nischni Nowgorod ist eines der neun Stadien, die für die WM komplett neu gebaut wurden. Sie hat 45.000 Sitzplätze. Gebaut wurde auf einer Landzunge am Zusammenfluss der Wolga und der Oka. Während der WM finden hier Vorrundenspiele, ein Achtelfinale und ein Viertelfinalspiel statt.

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Kaliningrad-Stadion - Kaliningrad

Kalininigrad ist der westlichste Spielort der Fußball-WM 2018. Das Stadion wird während der WM etwas mehr als 35.000 Plätze haben, danach aber auf 25.000 Plätze zurückgebaut werden. Der Grund: Der örtliche Klub FK Baltika pendelt zwischen zweiter und dritter Liga und könnte ein größeres Stadion nicht füllen.

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Saransk

Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale des Heiligen Rechtschaffenen Theodor, die zwar im traditionellen Stil orthodoxer Kirchen gebaut wurde, aber erst 13 Jahre alt ist. Die alte Kathedrale war 1930 abgerissen worden, im Jahr 2004 wurde mit dem Bau der neuen begonnen. Sie bietet rund 3000 Gläubigen Platz.

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Mordowia-Arena - Saransk

Die Arena in Saransk hat während der WM 44.000 Sitzplätze. Entworfen wurde sie vom deutschen Architekten Tim Hupe. Nach dem Ende der WM wird das Stadion auf 28.000 Plätze zurückgebaut. Künftig soll hier der örtliche Klub Mordowia Saransk zu seinen Heimspielen antreten, der momentan in der dritten russischen Liga spielt.

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Kosmos-Arena - Samara

Die Kosmos-Arena in Samara sollte zunächst auf einer Insel in der Wolga entstehen, zu der es aber keine Brücke gab. Daher wurde der Bauplatz verlegt und ohne Rücksicht auf die örtliche Bevölkerung immer weiter vergrößert: von zunächst 27 letztlich auf 930 Hektar. Die Arena bietet 44.000 Zuschauern Platz.

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Sotschi

Dank der Olympischen Winterspiele unter Palmen wurde der Kurort mit subtropischem Klima 2014 weltbekannt. Damals beklagten Kritiker die hohen Kosten für das Spektakel am Schwarzen Meer. Auch die Formel 1 fährt Rennen in dieser sehr touristischen Stadt. Jährlich wird sie von rund vier Millionen Menschen besucht - auch Russlands Präsident Putin macht hier Urlaub.

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Olympiastadion - Sotschi

Das Stadion, das 41.220 Plätze hat, wurde als Hallenkonstruktion für die Olympischen Winterspiele gebaut. Da laut FIFA-Regularien die Stadien bei der Fußball-WM ein offenes Dach haben müssen, wurde ein Teil des Kuppeldaches entfernt. Neben Vorrundenpartien werden in Sotschi ein Achtel- und ein Viertelfinalspiel stattfinden. (Quelle Stadiongrößen: AFP)

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Lifestyle | 11.06.2018

WM-Austragungsort Kasan

Reise

Moskauer Kreml: Machtzentrale und Welterbe

Kreml bedeutet Festung, und man findet ihn in vielen Städten Russlands. Der berühmteste steht in der russischen Hauptstadt Moskau. Früher regierten hier die Großfürsten, später die Sowjetregierung, heute Präsident Putin. Zusammen mit dem Roten Platz gehört der Kreml zum UNESCO-Welterbe. Touristen besuchen die vielen Kirchen, Paläste und die Rüstkammer mit den Kreml-Schätzen.

Reise

Moskau City: Genosse Lenin wundert sich

Luxuriöse Wohntürme, Büroflächen der Superlative - im neuen Stadtteil "Moskau City" regiert das Geld. Russland ist ein Land voller Gegensätze. Kommunismus und Kapitalismus, Reichtum und Armut, glitzernde Wolkenkratzer und sowjetische Monumente. Genau diese Mischung macht einen Russland-Besuch so spannend.

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St. Petersburg: Zauber der Zarenzeit

Zwei Jahrhunderte lang wurde das riesige Land von Sankt Petersburg aus regiert. Die Stadt an der Newa punktet noch heute mit barocker Zarenpracht: Eremitage, Petershof (Bild), Winterpalais und Co. begeistern die Besucher. Vor allem während der Weißen Nächte im Juni, wenn die Sonne nicht untergeht und die Stadt in magisches Licht getaucht wird.

Reise

Der Goldene Ring: wie ein russisches Märchen

Eine der beliebtesten Reiserouten ist der Goldene Ring nordöstlich von Moskau. Sie führt durch acht alte russische Handelsstädte. Sie glänzen noch heute mit zahlreichen orthodoxen Klöstern und Kirchen. Ein schönes Beispiel ist das Dreifaltigkeitskloster der Stadt Sergijew Possad (Bild).

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Kaliningrad: Backsteingotik statt Zwiebeltürmchen

Ganz im Westen Russlands liegt Kaliningrad, eine Stadt mit deutschen Wurzeln, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Bis 1945 hieß sie Königsberg, und ihr berühmtester Sohn ist der deutsche Philosoph Immanuel Kant. Wahrzeichen der Stadt ist der wiederaufgebaute Königsberger Dom aus dem 14. Jahrhundert.

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Kamtschatka: aktive Vulkane und heiße Quellen

Am entgegengesetzten Ende Russlands, ganz im Osten, liegt die Halbinsel Kamtschatka. Früher war sie Sperrgebiet, heute kann man auf Trekkingtouren die bizarre Schönheit der Landschaft entdecken. Es gibt mehr als 300 Vulkane, viele davon aktiv. Etwa 10.000 Braunbären leben hier. Und die verspeisen mit Vorliebe - nein, keine Touristen - sondern Lachse, die sich zu tausenden in den Flüssen tummeln.

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Die Wolga: längster Fluss Europas

Die Wolga ist 3500 km lang und gilt als Wiege Russlands. Sie wird in Liedern und Gedichten verehrt. An ihren Ufern finden sich große Metropolen und kleine Städte, die Touristen auf Kreuzfahrten erkunden können. Auch fünf der elf WM-Austragungsorte liegen an der Wolga: Kasan, Samara, Saransk, Nischni-Nowgorod und: Wolgograd.

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Wolgograd: Schauplatz der Geschichte

In Wolgograd, dem früheren Stalingrad, fand eine der Entscheidungsschlachten des Zweiten Weltkrieges statt. Die 80 Meter hohe Statue "Mutter Heimat" erinnert an die rund 700.000 Menschen, die dabei ums Leben kamen. Die völlig zerstörte Stadt wurde in den 1950er und 1960er Jahren wieder aufgebaut. Der Sowjet-Stil ist heute bei Retro-Fans wieder in.

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Transsibirische Eisenbahn: der Weg ist das Ziel

Mit 9288 Kilometern ist die Transsib die längste Bahnstrecke der Welt. Sieben bis neun Tage dauert die Reise auf der klassischen Route von Moskau nach Wladiwostok. Je nachdem, ob man authentisch im Linienzug oder komfortabel im Sonderzug reist und ob man Übernachtungen in Gastfamilien oder Hotels dazubucht. Es ist auf jeden Fall die beste Möglichkeit, das größte Land der Welt kennen zu lernen.

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Sibirien: im Winter kalt, im Sommer viele Mücken

Sibirien nimmt etwa Dreiviertel der Fläche Russlandes ein. Es fängt da an, wo Europa aufhört und Asien beginnt, nämlich am Ural-Gebirge. Hier erstrecken sich die endlos scheinenden Steppen der Tundra und die dunklen Wälder der Taiga. Viele Volksgruppen - wie Burjaten, Ewenken oder Tuwiner - haben ihr Brauchtum erhalten und sind bekannt für ihre Gastfreundschaft.

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Baikalsee: Baden für Hartgesottene

Der See der Superlative liegt im Süden Sibiriens. Er ist 636 Kilometer lang, 48 Kilometer breit und 1637 Meter tief - der älteste und tiefste Süßwassersee der Welt. Hotels und Hostels bieten mehrtägige Backpacker-Touren an. Zum Wandern ist der Baikalsee perfekt, aber zum Baden? Bei maximal 10 Grad Celsius Wassertemperatur ist das eine Herausforderung.

Reise

Sotschi: Kurort am Schwarzen Meer

24 Grad Celsius Wassertemperatur im Hochsommer und subtropisches Klima - Sotschi ist die Sommerhauptstadt Russlands. Im Hinterland locken die Kaukasus-Berge, am Meer laden die Palmen der Strandpromenade zum Flanieren ein. Sotschi ist der südlichste Austragungsort der Fußball-WM. Für Teams und Fans eine heiße Angelegenheit, denn ein Bad im Schwarzen Meer verspricht nicht unbedingt Abkühlung.

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