Katastrophen

Tote durch Tropensturm "Nate" in Mittelamerika

Überschwemmungen, Erdrutsche und schwere Schäden: Der Tropensturm "Nate" zieht eine Schneise der Verwüstung durch Zentralamerika. Nun braust er auf Mexiko zu.

Von einem Erdrutsch zerstörte Häuser in San José in Costa Rica (Reuters/J.C. Ulate)

Von einem Erdrutsch zerstörte Häuser in San José in Costa Rica

Der Tropensturm "Nate" hat in Costa Rica, Nicaragua und Honduras mindestens 23 Menschen in den Tod gerissen. Zwölf weitere galten als vermisst, wie die Behörden mitteilten. 

Der Sturm sorgte in den betroffenen Ländern für Überschwemmungen, Erdrutsche sowie schwere Schäden an Häusern, Brücken und Straßen. Bäume wurden entwurzelt, Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse. Viele der Todesopfer wurden durch umstürzende Bäume erschlagen.

Erdrutsch in El Llano de Alajuelita in Costa Rica (Reuters/J.C. Ulate)

Erdrutsch in El Llano de Alajuelita in Costa Rica

"Nate" zog in der Karibik die Ostküste von Honduras entlang und dürfte danach Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatán nehmen. Dort könnte er zum Hurrikan heraufgestuft werden.

Die Regierung von Costa Rica rief den nationalen Notstand aus. Acht Menschen kamen dort ums Leben. Rund 7200 Menschen suchten vor den Überschwemmungen Schutz in Notunterkünften. Eine halbe Million Menschen waren ohne fließendes Wasser.

Der Masachapa-Fluss in ienem Vorort der Hauptstadt Managua (Reuters/O. Rivas)

Der Masachapa-Fluss in ienem Vorort der Hauptstadt Managua

In Nicaragua wurden elf Menschen getötet, sieben weitere wurden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten. Flüsse traten über die Ufer und Straßen sowie Brücken wurden beschädigt. Das Archipel Cayos Misquitos wurde evakuiert und die Einsatzkräfte brachten rund 800 Menschen in Sicherheit.

Notstand in Teilen Floridas

In Honduras kamen vier Menschen in dem Tropensturm ums Leben. Der Katastrophenschutz gab für mehrere Regionen eine Wetterwarnung heraus. Der Regen könnte noch stärker werden, hieß es.

Laut Vorhersage könnte "Nate" noch am Freitag den mexikanischen Badeort Cancún treffen und dann weiter über den Golf von Mexiko auf die US-Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida zuziehen. Floridas Gouverneur Rick Scott verhängte für mehrere Regionen des Bundesstaats den Notstand.

stu/cgn/ml (afp, dpa)
 

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