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Wall Street hat Stromausfall überstanden

17. August 2003
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Die Wall Street hat den schlimmsten Stromausfall in der US-Wirtschaftsgeschichte und damit die erste große Notstands-Bewährungsprobe seit den Terroranschlägen vom elften September 2001 fast problemlos überstanden. Der Umsatz war allerdings an der New Yorker Börse (NYSE), dem weltgrößten Aktienmarkt, mit 636 Millionen Aktien der niedrigste des Jahres. Normalerweise werden an der NYSE täglich zwischen zwei Milliarden und drei Milliarden Aktien umgesetzt. Auf dem Börsenparkett sah man nur wenige Händler, da die meisten wegen der katastrophalen Verkehrslage zu Hause geblieben waren. Der Dow-Jones-Index stieg minimal um 11,13 Punkte oder 0,12 Prozent auf 9321,69 Punkte. Der NASDAQ-Index legte um 1,67 Zähler oder 0,10 Prozent auf 1702,01 Punkte zu. Der S&P-500-Index ging mit 990,67 Punkten fast unverändert aus dem Handel.

Die elektronische NASDAQ-Börse konnte ihren Handel mit Hilfe von Notstromaggregaten in ihrem dezentralisierten Computerzentrum in Trumbull im US-Bundesstaat Connecticut ebenfalls reibungslos abwickeln. Die NASDAQ hat kein Börsenparkett, sondern die einzelnen Investmentbanken sind an ihr elektronisches Computer-Handelssystem über Datenleitungen angeschlossen. Einige Investmentbanken hatten allerdings Schwierigkeiten, über die Telefonleitungen zur NYSE und zur NASDAQ durchzukommen.