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Wetterkapriolen in den USA

25. Dezember 2015

Frühsommerliche Temperaturen im Osten, Tornados im Süden und Winterstürme im Westen: In den USA spielt zu den Weihnachtsfeiertagen das Wetter verrückt.

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Am Rockefeller Center bei Frühlingstemperaturen in New York (Foto: Getty Images)
Am Rockefeller Center bei Frühlingstemperaturen in New YorkBild: Getty Images

Subtropische Luft aus dem Golf von Mexiko hat am Heiligen Abend an der Ostküste der Vereinigten Staaten für Rekordtemperaturen gesorgt. New York stellte mit 21 Grad Celsius einen neuen Wärmerekord für einen 24. Dezember auf. Wie der US-Wetterdienst mitteilte, handelt es sich damit um den mit Abstand wärmsten Heiligen Abend in New York seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1871. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 1996, als es an Heiligabend in der Ostküsten-Metropole 17,2 Grad warm war.

Weihnachtsshoping im T-Shirt

Normalerweise wird in New York im Dezember eine Durchschnittstemperatur von gerade einmal drei Grad Celsius erreicht. Statt mit dicken Jacken zogen Touristen und Einheimische jetzt nur im T-Shirt durch die Stadt. Auch in Washington stieg das Thermometer auf deutlich über 20 Grad Celsius. In Miami im Sonnenstaat Florida rechneten die Meteorologen für Heiligabend sogar mit 28 Grad.

Tornadoschäden in Mississippi (Foto: Reuters)
Tornadoschäden in MississippiBild: Reuters/National Weather Service Memphis

Acht Tote durch Tornados

Im Südosten und Mittleren Westen der USA hingegen herrscht Tornado-Warnung: Am Mittwoch und Donnerstag kamen in den Bundesstaaten Mississippi, Tennessee und Arkansas mindestens acht Menschen durch die Wirbelstürme ums Leben. Viele Häuser wurden beschädigt. Autos wurden umgeworfen und Bäume entwurzelt. Allein in Mississippi waren mehr als 8000 Menschen ohne Strom. Tornados wurden auch in den Bundesstaaten Indiana und Illinois gesichtet. Die frühlingshaften Temperaturen im Osten hätten zu den Stürmen geführt, berichtete der Sender NBC News.

Im Westen der USA warnte die Wetterbehörde vor Winterstürmen. Vor allem in höheren Lagen, etwa der Bundesstaaten Colorado und Utah, konnten die Menschen weiße Weihnachten feiern.

wl/jm (dpa, afp)