04.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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04.02.2019

04.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Nayib Bukele gewinnt Wahl in El Salvador

Aus der Präsidentenwahl in El Salvador ist der Favorit Nayib Bukele schon in der ersten Runde als Sieger hervorgegangen. Der frühere Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador und Kandidat der konservativen Partei "Große Allianz für die nationale Einheit" (Gana) bekam knapp 54 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission mitteilte. Bukele hat versprochen, mehr in Bildung zu investieren sowie Gewalt und Korruption zu bekämpfen. Mit 37 Jahren wird er der bislang jüngste Staatschef des mittelamerikanischen Landes.


Maduro verweigert neue Präsidentschaftswahl

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten für Neuwahlen zurückgewiesen. Maduro sagte in einem TV-Interview, er werde angesichts des "Drucks" keine "Feigheit" an den Tag legen. Deutschland und weitere EU-Staaten hatten Maduro acht Tage Zeit gegeben, eine neue Präsidentschaftswahl anzusetzen. Ansonsten wollen sie seinen Rivalen Juan Guaidó an diesem Montag als Interimspräsidenten anerkennen. Unterdessen erhöhte US-Präsident Donald Trump am Sonntag erneut den Druck auf Maduro. Er schloss die Entsendung von Militär nach Venezuela nicht aus.


Kanzlerin Merkel besucht Japan

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Montag zu zweitägigen Gesprächen mit der japanischen Regierung und Wirtschaft in Tokio ein. Neben Wirtschaftsfragen dürfte es in dem Gespräch mit Ministerpräsident Shinzo Abe auch darum gehen, wie sich das Atomabkommen mit den Iran und das Pariser Klimaschutzabkommen nach dem Ausstieg der USA verteidigen lassen. Die Bundeskanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Am Dienstag wird Merkel von Kaiser Akihito empfangen, was als besondere Ehre gilt.


28 Migranten vor den Bahamas ertrunken

Ein Boot mit Migranten aus Haiti ist vor der Küste der Bahamas gesunken. Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens 28 Menschen ums Leben. 17 Flüchtlinge konnten demnach aus dem Atlantik gerettet werden. Das Boot war vermutlich auf ein Riff gelaufen. Die US-Botschaft in Haiti warnte, illegale Migranten- und Schmuggeleinsätze seien gefährlich und endeten oft in Tragödien. Viele Haitianer versuchen, den verarmten Karibikstaat zu verlassen. Die Bevölkerung leidet unter Massenarbeitslosigkeit und einer hohen Inflationsrate.


USA stocken Militär an Grenze zu Mexiko auf

Im Kampf gegen illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Einheiten sollen den US-Zoll und Grenzschutz unterstützen, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. So werden die Soldaten eine "mobile Überwachung" installieren und auf einer Länge von rund 240 Kilometern Stacheldraht verlegen. Der Einsatz ist zunächst für drei Monate geplant. Insgesamt haben die USA laut Pentagon nun 4350 Soldaten an ihrer Südgrenze stationiert.


Skisprung-Olympiasieger Matti Nykänen ist tot

Die finnische Skisprung-Legende Matti Nykänen ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das bestätigte der finnische Sportminister Sampo Terho. Nykänen gewann 46 Weltcupspringen und holte vier olympische Goldmedaillen sowie siebenmal WM-Gold. Nach seiner Karriere als Skispringer hatte er immer wieder mit Alkoholproblemen zu kämpfen und kam wegen Misshandlung seiner Frau Mervi mehrmals in Haft.


Sechster Super-Bowl-Triumph für Brady und Patriots

Die New England Patriots um ihren Star-Quarterback Tom Brady haben zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen. Das leicht favorisierte Team setzte sich im American-Football-Endspiel der US-Liga NFL in Atlanta mit 13:3 gegen die Los Angeles Rams durch. So wenig Punkte gab es in der Geschichte des Super Bowls noch nie. Mit dem Sieg stellen die New England Patriots den Rekord der Pittsburgh Steelers ein, die auch sechs Siege vorweisen können.