13.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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13.02.2019

13.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Russland bietet sich als Mittler in Venezuela an

Im Machtkampf in Venezuela hat sich Russland als Mittler zwischen Regierung und Opposition angeboten. Moskau unterhalte wichtige Beziehungen zu Caracas, sagte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow der russischen Nachrichtenagentur Tass. Gleichzeitig mahnte die russische Regierung zur Zurückhaltung in dem Konflikt. Außenminister Sergej Lawrow habe seinen US-Kollegen Mike Pompeo in einem Telefonat vor "jeglicher Einmischung in die internen Angelegenheiten Venezuelas gewarnt, einschließlich der von Washington angedrohten Gewaltanwendung", teilte das Außenministerium in Moskau mit.


Mazedonien offiziell in Nordmazedonien umbenannt

Das kleine Balkanland Mazedonien hat sich offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Die Umbenennung sei mit der Veröffentlichung einer entsprechenden Verfassungsänderung im Amtsblatt in Kraft getreten, teilte die Regierung in Skopje mit. Damit ist der jahrzehntelange Namensstreit mit Griechenland beigelegt. Einem Beitritt Nordmazedoniens zur NATO, der bislang von Athen blockiert worden war, steht nichts mehr im Wege. Griechenland hatte seit der Unabhängigkeit Mazedoniens 1991 darauf bestanden, dass der nördliche Nachbar seinen Namen ändert, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heißt.


EU einigt sich auf Regeln für Nord Stream 2

Der EU-interne Streit über neue Vorschriften für Pipelineprojekte wie Nord Stream 2 ist beigelegt. Nach Angaben der EU-Kommission konnten sich Unterhändler aus EU-Ländern mit dem Europaparlament auf einen Kompromiss einigen. Deutschland wollte strengere Auflagen für die Betreiber verhindern, konnte sich mit dieser Linie aber nicht durchsetzen. Der Betreiber der neuen Gasleitung von Russland nach Deutschland muss sich dennoch auf zusätzliche Auflagen gefasst machen. Das Vorhaben des russischen Staatskonzerns Gazprom wird damit wohl nicht ausgebremst.


Australien will umstrittenes Flüchtlingslager wiedereröffnen

Australiens Premierminister Scott Morrison hat nach einer Abstimmungsniederlage angekündigt, ein umstrittenes Flüchtlingslager auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean wiederzueröffnen. Die Haftanstalt, die in der Vergangenheit unter anderem Schauplatz von Todesfällen und Aufständen war, war erst im Oktober geschlossen worden. Morrison begründete die Entscheidung mit der Sorge, dass mehr Flüchtlinge nach Australien kommen könnten. Am Dienstag hatte das Parlament ein Gesetz gebilligt, das Asylsuchenden auf abgelegenen Inseln das Recht gibt, für Behandlungen nach Australien gebracht zu werden.


Kritik nach Angriff auf BBC-Journalisten bei Trump-Auftritt

Nach einem Übergriff gegen einen Kameramann des britischen Fernsehsenders BBC bei einem Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump wächst die Sorge um die Sicherheit von Journalisten in den USA. Bei der Veranstaltung im texanischen El Paso am Montag hatte ein Trump-Anhänger den Kameramann Ron Skeans heftig geschubst und beschimpft. Die BBC rief die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen für Journalisten bei Auftritten des Präsidenten zu überprüfen. Trump steht wegen seiner aggressiven Rhetorik gegen die Presse immer wieder in der Kritik.


Drogenboss "El Chapo" in allen Punkten schuldig gesprochen

Im Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán hat die Jury den Angeklagten in allen Punkten schuldig gesprochen. Guzmán, der unter dem Namen "El Chapo" bekannt ist, muss nun eine lebenslange Haftstrafe wegen Drogenschmuggels, Waffenhandels und Geldwäsche antreten. Seine Verteidiger kündigten Berufung gegen das Urteil des New Yorker Gerichts an. "El Chapo" wurde vor zwei Jahren von Mexiko an die USA ausgeliefert. Er gilt als Anführer des mexikanischen Sinaloa-Kartells, das tonnenweise Drogen in die USA schmuggelte. 


Tuchel und PSG vor Viertelfinale in Champions League

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain unter Trainer Thomas Tuchel hat das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2 zu 0 für sich entschieden. Presnel Kimpembe und Kylian Mbappé erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel gewann der AS Rom gegen den FC Porto knapp mit 2 zu 1.