15.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

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15.02.2019

15.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

US-Kongress stimmt Haushaltsgesetz zu

Der US-Kongress hat ein Haushaltsgesetz beschlossen, um einen erneut drohenden "Shutdown" von Teilen der US-Regierung abzuwenden. Beide Häuser des Kongresses stimmten dem Kompromiss zu. Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, dass US-Präsident Donald Trump das Gesetz unterzeichnen werde. Allerdings werde Trump zugleich einen Nationalen Notstand ausrufen, um so die Finanzierung der von ihm geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko sicherzustellen. Mit der Notstandserklärung will Trump den Bau der Mauer finanzieren, auch ohne die entsprechenden Mittel vom Kongress bewilligt zu bekommen.


Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz

In München werden von diesem Freitag an mehr als 40 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zur 55. Sicherheitskonferenz erwartet. Das Treffen gilt als das bedeutendste internationale Forum für Politiker und Experten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. An der bis Sonntag andauernden Konferenz werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Vizepräsident Mike Pence teilnehmen. Die größte Delegation kommt in diesem Jahr aus China und wird vom ranghohen Außenpolitiker Yang Jiechi angeführt.


Fast jedes fünfte Kind wächst in Konfliktgebiet auf

Nach Angaben der Kinderrechtsorganisation "Save the Children" wächst jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet auf. Im Jahr 2017 seien weltweit rund 420 Millionen Kinder von Kriegen und Konflikten betroffen gewesen. Zu den für Kinder am gefährlichsten geltenden Ländern zählt "Save the Children" Afghanistan, den Jemen, Südsudan und die Zentralafrikanische Republik. Die Organisation setzt sich unter anderem für eine unabhängige Untersuchung von Völker- und Menschenrechtsverletzungen - vor allem gegen Kinder - ein.


IWF fordert neuen Wohlstand für Europa

Der Internationale Währungsfonds warnt vor der wirtschaftlichen Kluft zwischen den nördlichen und südlichen Staaten der Europäischen Union. IWF-Chefin Christine Lagarde erklärte auf der Münchner Europa-Konferenz, die Anpassung zwischen Nord und Süd sei seit 20 Jahren nicht vorangekommen. Konkret schlug Lagarde Strukturreformen vor: Arbeitsmärkte in Ländern wie Griechenland oder Italien müssten flexibler werden. Auch gesetzliche Rahmenbedingungen für Firmen müssten verbessert werden. Darüber hinaus sollten die Süd-Länder der EU mehr in Forschung und Entwicklung investieren.


Chile bewirbt sich mit Argentinien, Uruguay und Paraguay für die WM 2030

Uruguay, Argentinien und Paraguay bekommen bei ihrer Gruppenkandidatur für die Fußball-WM 2030 Unterstützung von Chile. Das gab der chilenische Staatspräsident Sebastian Pinera bekannt. Die übrigen drei südamerikanischen Länder hatten gemeinsam die erste offizielle Bewerbung vorgelegt. Konkurrenz kommt aus Europa. Dort wollen sich Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien gemeinsam bewerben. Auch eine gemeinsame Kampagne von England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland erscheint möglich. Politiker aus Spanien und Portugal haben angekündigt, sich mit Marokko bewerben zu wollen.