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Apple braucht Bargeld

3. Februar 2015

Auf dem Weg vom Computerbauer zum Smartphone-Riesen wurde Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Unfassbare 178 Milliarden Dollar hat die Firma auf der hohen Kante. Und dennoch borgt sie sich Geld. Warum?

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Apple-Store in San Francisco (Foto: Reuters)
Bild: Reuters/Robert Galbraith

Apple hat neue Schuldverschreibungen an der Börse platziert. Das zeigen Dokumente, die von der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlicht wurden. Die Anleihen haben Laufzeiten von 2020 bis 2045.

Die Deutsche Bank und Goldman Sachs wurden mit der Platzierung der Papiere beauftragt. Angeblich wird ein Emissionserlös von bis zu 6,5 Milliarden Dollar angestrebt.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, hat Apple seit April 2013 bereits 32,5 Milliarden Dollar mit Anleihen aufgenommen. Das Geld werde unter anderem für Aktienrückkäufe, Dividendenzahlungen und Schuldentilgung verwendet.

Dabei verfügt der Konzern aus Cupertino über Bargeldreserven von 178 Milliarden Dollar. Womöglich ist es sogar etwas mehr, denn diese Summe ist Stand Dezember. Davon liegt aber ein großer Teil im Ausland.

Und würde das Geld in den USA verwendet, müsste Apple Steuern zahlen.

rb/se (dpa)