Asian Cup: China und Südkorea weiter

China und Südkorea haben sich beim Asian Cup schon für das Achtelfinale qualifiziert. Derweil zeigte Titelverteidiger Australien nach verpatztem Start die richtige Reaktion.

China hat beim Asien-Cup vorzeitig die nächste Runde erreicht. Die Mannschaft, trainiert vom italienischen Weltmeister-Trainer Marcello Lippi, siegte am Donnerstag in Abu Dhabi mit 3:0 gegen die Philippinen.

"Ich bin sehr stolz auf meine Spiele", sagte Lippi, der mit seinem Heimatland Italien die WM 2006 gewonnen hatte. "Sie waren aggressiv, fokussiert und haben ihre Qualitäten gezeigt. Wenn wir weiter so spielen, dann müssen wir kein Team beim Asian Cup fürchten."

Südkorea ebenfalls durch

Ebenfalls weiter ungeschlagen und damit im Achtelfinale ist das Team Südkoreas nach dem 1:0 (1:0) über Kirgisistan. Den entscheidenden Treffer in Al-Ain erzielte Min-Jae Kim in der 41. Minute.

Mit Hee-Chan Hwang (Hamburger SV), Ja-Cheol Koo (FC Augsburg), Chung-Yong Lee (VfL Bochum) standen drei in Deutschland spielende Profis in der Startformation des Siegers, der in Gruppe C nun Rang zwei - punktgleich mit sechs Zählern - hinter China einnimmt.

Sport | 11.01.2019

Nu ein knapper 1:0-Sieg gegen Kirgisistan - aber Südkorea ist dennoch im Achtelfinale

Australien bleibt im Rennen

Titelverteidiger Australien hat derweil seine Chance auf den Einzug ins Achtelfinale gewahrt. Fünf Tage nach dem Fehlstart gegen Jordanien setzte sich die Mannschaft von Trainer Graham Arnold mit 3:0 (2:0) gegen Palästina durch. Der ehemalige Darmstädter Jamie Maclaren (18.) und Awer Mabil (20.) ebneten in Dubai mit einem Doppelschlag schon in der Anfangsphase den Weg zum Sieg. Apostolos Giannou (90.) setzte spät den Schlusspunkt.

Der Ex-Darmstädter Jamie Maclaren (li.) bejubelt sein 1:0 gegen Palästina

Syrien entlässt Trainer Bernd Stange

Das Auftaktspiel hatte Australien am vergangenen Sonntag mit 0:1 gegen Jordanien verloren. Mit einem Sieg im abschließenden Spiel der Gruppe B am Dienstag (14.30 Uhr/MEZ) gegen Syrien wäre den "Socceroos" der Einzug unter die besten 16 Teams nicht zu nehmen.

Die Syrer hatten nach dem 0:2 gegen Jordanien und dem 0:0 gegen Palästina überraschend den früheren Bundesliga-Trainer Bernd Stange schon während der Gruppenphase entlassen. Gegen Australien wird der ehemalige Nationaltrainer Fajr Ibrahim das Team betreuen.

al/asz/sn (dpa, sid)

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