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Politik

DW-Ticker: Nachrichten aus dem Ausland

5. März 2019

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Der ungarischen Fidesz-Partei droht der Rauswurf aus der EVP-Fraktion, der WWF will Gewaltvorwürfe gegen Wildhüter prüfen und in London wurden Briefbomben entdeckt.

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Der Plenarsaal des EU-Parlamentes
Der Plenarsaal des EU-ParlamentesBild: picture-alliance/dpa/P. Seeger

Die Konservativen im EU-Parlament stehen vor einer Zerreißprobe. Die ungarische Fidesz, die zur Parteienfamilie gehört, ätzt gegen Europa. Fidesz-Chef Orban soll nun wählen: Entschuldigung oder Ausschluss.

 

WWF will Gewaltvorwürfe gegen Wildhüter untersuchen lassen

Afrika Wilderei l Nairobi-Nationalparks beschlagnahmt Tonnen Elefantenelfenbein
Bild: Getty Images/AFP/C. De Souza

Die Umweltstiftung WWF will einen Bericht über Gewaltverbrechen von Wildhütern in Afrika und Asien überprüfen lassen. Der Vorwurf: Vom WWF unterstützte Ranger sollen gefoltert und getötet haben.  

 

Mehrere Briefbomben in London entdeckt

UK Briefbomben in London entdeckt
Bild: picture-alliance/ZUMAPRESS.com/R. Pinney

In London sind an zwei Flughäfen und einem Bahnhof improvisierte Briefbomben entdeckt worden. Die Anti-Terror-Einheit der Polizei ermittelt. Die Hintergründe liegen noch im Dunkeln.

 

Huawei eröffnet Zentrum für Cybersicherheit in Brüssel

Huawei Cybersicherheit l Labor in Brüssel
Bild: picture alliance/dpa/MAXPPP

Huawei gilt immer mehr westlichen Staaten als Sicherheitsrisiko. Nun hat der chinesische IT-Konzern ein Zentrum für Cybersicherheit in Brüssel eröffnet. Die neue Einrichtung soll offenbar Vertrauen schaffen. 

 

Hohe Strafen für Autozulieferer

Belgien Europäische Kommission in Brüssel
Bild: picture-alliance/dpa/D. Kalker

Die EU-Kommission hat Geldbußen von insgesamt rund 368 Millionen Euro gegen mehrere Autozulieferer verhängt. Der Grund: Kartellabsprachen bei Preisen für Airbags und Sicherheitsgurte. Ein Unternehmen kam jedoch staffrei davon.

 

Gericht: Ungarn muss "Football-Leaks"-Whistleblower an Portugal ausliefern

Fussball - Fortuna Düsseldorf 1895 - VfB Stuttgart l Stay strong Rui Pinto! Against Modern
Bild: picture-alliance/Beautiful Sports/S. Wunderl

Rui Pinto soll an sein Heimatland Portugal überstellt werden. Dies entschied ein Gericht in Budapest. Der durch die "Football Leaks" bekannte Enthüller fürchtet nach eigenem Bekunden um sein Leben.

 

Burundi erzwingt Schließung von UN-Büro

Burundi Pierre Nkurunziza, Präsident
Bild: picture-alliance/AP Photo/B. Mugiraneza

Die Vereinten Nationen schließen ihr Büro für Menschenrechte in Burundi - und geben damit dem Druck der Regierung nach. Ermittler hatten Präsident Präsident Pierre Nkurunziza (Bild) schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Daraufhin forderte die Regierung die Schließung des UN-Büros.

 

Studierende gegen Bouteflika

Algerien Studenten Proteste
Bild: Reuters/R. Boudina

Viele junge Menschen unterstützen die angekündigte erneute Kandidatur von Abdelaziz Bouteflika nicht und machen erneut ihrem Ärger auf der Straße Luft. Die Proteste reißen nicht ab, obwohl Bouteflika einen Kompromiss angekündigt hat.

 

Sorge um das Wachstum

China, Peking:  Li Keqiang
Bild: Reuters/J. Lee

Der chinesische Regierungschef Li Keqiang hat das Land auf eine weitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums eingestimmt. Zum Auftakt des Nationalen Volkskongresses in Peking stellte er fest, die Volksrepublik müsse sich für einen "harten Kampf" wappnen. Die wirtschaftliche Entwicklung werde beeinflusst von einem "schwierigeren und komplizierteren Umfeld".

 

Ex-Automanager Ghosn soll gegen Kaution freikommen

Carlos Ghosn
Bild: picture-alliance/dpa/E. Hoshiko

Nach mehr als drei Monaten U-Haft kommt der Ex-Chef von Renault und Nissan, Carlos Ghosn, gegen Zahlung von umgerechnet 7,9 Millionen Euro auf freien Fuß. Dies entschied ein Gericht in Tokio. Er darf Japan aber nicht verlassen. Ghosn wird finanzielles Fehlverhalten bei Nissan vorgeworfen. Auch soll er sein Einkommen nicht vollständig angegeben haben. 

 

Macron will EU reformieren

Belgien - EU-Gipfel in Brüssel - Macron
Bild: picture alliance/dpa/BELGA/T. Roge

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Reihe von Initiativen zur Stärkung der Europäischen Union vorgeschlagen. In einem Gastbeitrag, der am Dienstag in Tageszeitungen in den 28 EU-Mitgliedstaaten erscheint, wirbt er unter anderem für die Gründung einer "europäischen Agentur zum Schutz der Demokratie".

 

Trump will Indien und Türkei Vorteile beim Handel nehmen

Symbolbild: Handel USA Türkei Indien
Bild: Getty Images/AFP/R. Schmidt

Die USA wollen Indien und der Türkei milliardenschwere Zollentlastungen im Rahmen eines Programms zur Förderung von Schwellen- und Entwicklungsländern entziehen. Der Schritt erfolge auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mit.

 

Spanien und Großbritannien unterzeichnen Steuervertrag für Gibraltar

Gibraltar
Bild: Regierung von Gibraltar/M. Moreno

Weniger als vier Wochen vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU haben London und Madrid ein Abkommen unterzeichnet, das Steuerbetrug und Geldwäsche im britischen Überseeterritorium Gibraltar im Süden Spaniens verhindern soll.

 

Fidesz-Rauswurf: EU-Konservative machen Ernst

Viktor Orban
Bild: Reuters/B. Szabo

In Europa wird es für Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban immer enger: Zwölf Mitgliedsparteien der Europäischen Volkspartei (EVP) haben offiziell den Ausschluss seiner rechtsnationalen Fidesz-Partei aus der Gruppe beantragt. Mitte März stimmt der Vorstand darüber ab.

 

Demokraten starten Untersuchung zu Trump

Unterhändler grundsätzlich einig im US-Haushaltsstreit
Bild: picture-alliance/dpa/J. S. Applewhite

Russland-Kontakte im Wahlkampf 2016, Verdacht der Justizbehinderung, Verdacht der Korruption: Die Opposition hat im US-Kongress eine massive Untersuchung gegen Präsident Donald Trump lanciert.

 

Jubel für Guaidó

Politische Krise in Venezuela Massenproteste gegen Maduro
Bild: Getty Images/AFP/F. Parra

Nicht nur seine Anhänger hießen Juan Guaidó willkommen. Auch die Botschafter mehrerer EU-Staaten waren zum Flughafen der Hauptstadt Caracas geeilt. Doch nun droht dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Venezuelas die Festnahme.