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Berlin:Keine Ebola-Gefahr in Kliniken

13. Oktober 2014

Deutschland ist nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums gut auf mögliche Ebola-Fälle vorbereitet. Ansteckungen in Kliniken wie in Madrid oder den USA seien hierzulande ausgeschlossen.

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Schutzanzüge vor einer Isolierstation (Foto: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa/Tim Brakemeier

Bundesweit gebe es ein Netz von Behandlungszentren, die auf hochansteckende Krankheiten spezialisiert seien, sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Katja Angeli, in Berlin. Dort arbeite hochspezialisiertes Personal unter Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen. Die Bundesländer überwachten, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten würden.

Das Personal übe regelmäßig, wie etwa die Schutzanzüge angezogen und abgelegt werden müssten, um eine Infektion mit dem hochansteckenden Erreger zu vermeiden. Ziel sei es, die Vorkehrungen so auszugestalten, "dass Fehler zu 100 Prozent ausgemerzt werden können", sagte die Sprecherin von Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe. In den USA und in Spanien haben sich je eine Krankenschwester bei Ebola-Patienten angesteckt.

Das deutschlandweite Netz von Behandlungszentren, die auf hochansteckende Krankheiten spezialisiert seien, genieße auch international einen guten Ruf, so die Ministeriumssprecherin weiter. In Frankfurt am Main, Düsseldorf, München und Hamburg gebe es auch spezialisierte Flughäfen, an die Flugzeuge umgeleitet werden könnten, wenn in der Maschine ein Verdachtsfall auftrete.

Nach den Worten des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, verfügt Deutschland für hochansteckende Krankheiten in Isolierstationen über rund 50 Betten. Das seien "deutlich mehr als alle anderen europäischen Länder zusammen, oder zumindest die allermeisten", so Spahn.

wl/wa (dpa,rtr, kna, epd)