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Der Kalif betet, die Muriden arbeiten

Klaus Ulrich
5. Juli 2019

Die Muriden im Senegal brennen für zwei Dinge: Arbeit und Glaube. Das hat sie gesellschaftlich mächtig und wirtschaftlich sehr erfolgreich werden lassen.

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Die Stadt Touba im westafrikanischen Senegal ist keine normale Stadt. Touba ist von der muslimischen Bruderschaft der Muriden gegründet worden. Sie sehen Touba als ihre Stadt, für die enorm einflussreiche Religionsgemeinschaft der Muriden ist Touba sogar ihre "heilige" Stadt. Cheikh Amadou Bamba ist der Mann, der den Orden der Muriden schuf und ihm 1887 mit der Gründung von Touba eine Art Hauptstadt gab.

Die Muriden brennen für zwei Dinge: Arbeit und Glaube. Das hat sie gesellschaftlich mächtig und wirtschaftlich sehr erfolgreich werden lassen. Aber auch politisch: Senegals Spitzenpolitiker huldigen dem General-Kalifen regelmäßig vor wichtigen Wahlen. Ein Besuch in Touba ist also eine Visite in einer besonderen Stadt. Unser Reporter war dort.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

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