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Der Louvre als Inspirationsquelle

25. Juni 2006

Gleich mehrere Amerikaner in Paris zeigt der Louvre: Über zwei Jahrhunderte erstrecken sich die Werke aus der Neuen Welt. Außerdem: Klee in Amerika, Traumlandschaften in Wien und eine Retrospektive zu Alfred Dreyfus.

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Amerikanische Künstler im Louvre

Der Pariser Louvre stellt erstmals amerikanische Künstler aus. Unter dem Titel "Amerikanische Künstler und der Louvre" sind Werke von Benjamin West, George Catlin, James McNeill Whistler und Edward Hopper zu sehen. Die 30 Werke, die die Jahre 1760 bis 1940 abdecken, sind Leihgaben der Terra Foundation for American Art (Chicago). Die Ausstellung solle zeigen, wie sehr der Louvre "Inspirationsquelle für Generationen amerikanischer Künstler war", teilte die Museumsdirektion mit. Die Ausstellung ist bis 18. September zu sehen.

Täglich außer Dienstag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 22.00 Uhr

"Klee and America" - Ausstellung in Washington

Unter dem Titel "Klee and America" sind 80 Bilder von Paul Klee in Washington zu sehen. Der deutsch-schweizer Künstler (1879-1940) erlangte Berühmtheit als Mitglied der Künstlergruppe "Blauer Reiter" in München. Sein Wirken beeinflusste das Deutsche Bauhaus. Die Galerie Phillips Collection zeigt bis 10. September die Arbeiten, von denen einige aus dem Besitz von Ernest Hemingway, Clifford Odetts und Mies van der Rohe stammen.

Ausstellungstipps 23.06.2006 Klee and America
Paul Klee: "Tropischer Garten"Bild: 2006 ARS, New York

Dienstag bis Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag bis 20.30 Uhr, Sonntag 12.00 bis 17.00 Uhr, Montag geschlossen

Vor 100 Jahren wurde Alfred Dreyfus rehabilitiert

Alfred Dreyfus Ausstellungstipps 23.06.2006
Alfred DreyfusBild: picture-alliance/ dpa

Vor 100 Jahren - am 12. Juli 1906 - wurde Alfred Dreyfus (1859-1935) rehabilitiert. Aus diesem Anlass widmet das Pariser Museum für Kunst und jüdische Geschichte ("Musée d'art et d'histoire du Judaisme") dem jüdischen Offizier eine Retrospektive. Er war 1894 zu Unrecht beschuldigt worden, Militärgeheimnisse an Deutschland verraten zu haben. Unter dem Titel "Alfred Dreyfus. Kampf für Gerechtigkeit" stellt das Museum 230 Zeitzeugnisse aus, darunter Briefe des Romanciers Emile Zola, Fotografien, Plakate und unzählige persönliche Dokumente. Zwölf Jahre nach seiner Verurteilung zu lebenslänglicher Deportation erreichte der Elsässer seine Rehabilitierung und Wiederaufnahme in die französische Armee. Damit endete eine Affäre, die Frankreich in das Lager der antisemitischen und militärischen Rechten und der Gegenseite gespalten hat. Die Ausstellung dauert bis 1. Oktober.

Täglich außer Samstag von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Traumlandschaften und Fratzen: Surrealist Giger im Kunsthaus Wien

Ausstellungstipps 23.06.2006 KunstHausWien Gieger in Wien
HR GigerBild: HR Giger, 2006

Seine geheimnisvollen Traumlandschaften knüpfen an die Tradition der Surrealisten an, seine skurril deformierten Fantasiegestalten beunruhigen und erinnern an Alfred Kubin. Der Schweizer Surrealist HR Giger greift in seiner Arbeit weit in das Repertoire der Kunstgeschichte zurück und schlägt gleichzeitig eine Brücke zur heutigen Populärkultur. Das Design für Ridley Scotts Film "Alien" machte ihn auch außerhalb der Kunstwelt bekannt, seine Entwürfe für Plattencovers etwa von Debbie Harry oder Emerson, Lake & Palmer wurden mehrfach ausgezeichnet. Das Kunsthaus Wien zeigt bis 1. Oktober in der Ausstellung "Giger in Wien" eine Auswahl von 113 Arbeiten des Künstlers, der 1940 in Chur in der Schweiz geboren wurde und in Zürich lebt.

Täglich 9.00 bis 19.00 Uhr