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Alleine lernen macht keinen Spaß. Deshalb erhaltet ihr hier die Möglichkeit, mit der Redaktion Deutschkurse sowie anderen Deutschlernern und -lehrern in Kontakt zu treten. Ganz gleich, ob ihr Fragen zu Wortschatz und Grammatik habt oder einfach nur eure Erfahrungen austauschen möchtet – hier seid ihr richtig.

Ausgewanderte Wörter

Einmal abseiling bitte!

Ob England, Australien oder Südafrika: Wer so gekonnt den Berg herunterkommt, ist ein Meister im „abseiling“. Und es gibt sogar den „abseiler“, also eine Person, die sich mit Hilfe eines Seils von Gerüsten, Hochhäusern, Brücken oder Bäumen herunterhangelt. Definitiv nichts für Leute mit Höhenangst ...

Ausgewanderte Wörter

Für Genießer: die Currywurst

Die Currywurst ist eine interessante Kombination – und das auch in sprachlicher Hinsicht: Das deutsche Wort „Wurst“ wird verbunden mit der Bezeichnung für ein exotisches, südasiatisches Gericht, allerdings in seiner englischen Variante. Und dieses Wort wandert dann in andere Sprachen. Dabei kommen dann so hübsche Formen zustande wie das finnische „currywursti“.

Ausgewanderte Wörter

Noch mehr Finnisch: vahtimestari und besservisseri

Und weil die Finnen deutsche Wörter so schön adaptieren, gibt es hier gleich noch zwei Exporte: Den Besserwisser kann man noch ableiten, aber dass sich hinter dem „vahtimestari“ das deutsche Wort Wachtmeister verbirgt, erkennt man erst auf den zweiten Blick. Aus dem ursprünglichen Polizisten ist in Finnland mittlerweile der Hausmeister oder der Ordnungshüter in Nachtclubs geworden.

Ausgewanderte Wörter

Der Klassiker: Kindergarten

Zu den bekanntesten deutschen Lehnwörtern in der englischen Sprache gehört das Wort „Kindergarten“. In Kanada gibt es sogar Junior-Kindergärten für die Kleinen bis vier Jahre und Senior-Kindergarten für die „alten“ Kinder ab 5. Dafür haben die Deutschen das Wort „Kids“ adaptiert – wobei der Wortstamm wiederum überhaupt nicht fremd klingt ...

Ausgewanderte Wörter

Böse, aber weit verbreitet: die Schadenfreude

Es ist nicht gerade nett, wie dieser Fußballer sich über das Pech seines Gegners freut – aber durchaus menschlich. Vor allem in englischsprachigen Ländern ist die „Schadenfreude“ sehr verbreitet. Das Wort klingt nicht nur so schön exotisch, man kann die Schuld an diesem unwürdigen Gefühl auch einfach den Deutschen in die Schuhe schieben – denn man selbst hat ja kein eigenes Wort dafür …

Ausgewanderte Wörter

Philosophisch: Weltanschauung und Zeitgeist

Die beiden Wörter, die die Sicht auf die Welt ganz allgemein und in einer bestimmten Ära bezeichnen, sind nicht nur bei Philosophen zu Klassikern geworden. Sie sind schwer zu übersetzen und haben es deshalb gleich in mehrere Sprachen geschafft. Im Englischen gibt es sogar das nette Adjektiv „zeitgeisty“.

Ausgewanderte Wörter

Französisch angehaucht: schubladiser

So manche Schublade will man lieber gar nicht öffnen, weil dort dringend mal aufgeräumt werden müsste. Das hat man sich wohl auch im französischsprachigen Teil der Schweiz gedacht, als man das Wort übernahm: „schubladiser“ bedeutet „sich mit etwas nicht länger beschäftigen“ oder auch „eine Sache vertuschen“. Ein passendes Substantiv dazu gibt's übrigens auch: „Schubladisation“.

Ausgewanderte Wörter

Fleißige Japaner: beito, arubeito und noiroze

Eigentlich sollte man meinen, dass die Japaner genügend eigene Wörter für Arbeit haben – dennoch ist der Deutsch-Import „arubeito“ für einen Zweitjob üblich, oft auch in der abgekürzten Variante „beito“. Man sollte aber nicht zu viel arbeiten, sonst bekommt man noch eine japanische „noiroze“, eine Neurose. Die wiederum kommt eigentlich aus dem Griechischen, aber das ist ein anderes Thema.

Ausgewanderte Wörter

Russland: blizkrig und buterbrod

Die Deutschen haben im 2. Weltkrieg den Blitzkrieg, bei dem Hitler das Land schnell erobern wollte, nach Russland gebracht – und das Butterbrot. Das Wort „bliz“ ist heute auch in anderen Zusammenhängen geläufig, wenn man keine Zeit zum Überlegen hat, zum Beispiel beim „bliz-turnir“. Und das russische „buterbrod" ist reichlich mit Käse, Wurst oder Kaviar belegt – nur die Butter fehlt meist.

Ausgewanderte Wörter

Von kaputt bis nusu kaput

Das Wort „kaputt“ ist über Frankreich bis in die USA und nach Kanada gewandert. Eine besonders schöne Variante gibt es in Tansania, dem ehemaligen Deutsch-Ostafrika. Das Suaheli-Wort „nusu“ (halb) ist mit dem deutschen Wort „kaputt“ eine Symbiose eingegangen: Und was mag „halb kaputt“ wohl bedeuten? Die naheliegende Lösung lautet: Narkose.

Ausgewanderte Wörter

Kaffeeklatsching mit guten Freundinnen

Bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen und den neuesten Tratsch austauschen: Dafür gibt es im Deutschen das wunderbare Wort „Kaffeeklatsch“. Hier hat es eine gesellige Damenrunde sogar ins Waldenbucher Museum für Volkskultur geschafft. Die Silberkanne wurde übrigens um 1890 von Kaiser Wilhelm I. benutzt. Ob das Wort „kaffeeklatsching“ wohl damals schon in Kanada und den USA bekannt war?

Ausgewanderte Wörter

Es geht nichts über deutsche Gemütlichkeit

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, ziehen sich die Deutschen gern in ihre eigenen vier Wände zurück. Ein kuscheliges Sofa und vielleicht sogar Kerzenlicht: So lässt es sich wunderbar entspannen. Amerikaner und Japaner verbinden mit deutscher Gemütlichkeit allerdings eher traditionelle Feste wie das Oktoberfest und erwarten Einheimische in Lederhosen und Dirndln, Blasmusik und jede Menge Bier.

Ausgewanderte Wörter

Der gute alte Poltergeist

Man kann sie nicht sehen, dafür aber umso besser hören: Poltergeister machen sich in alten Häusern durch Klopfgeräusche bemerkbar und werfen auch schon mal Gegenstände durch die Luft. In den USA hat es der Poltergeist durch Steven Spielbergs gleichnamigen Film zu Ruhm gebracht , und auch in „Der Fluch der Betsy Bell“ (Foto) treibt er sein Unwesen und erschreckt eine Familie fast zu Tode.

Ausgewanderte Wörter

Noch mehr Bilder

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