Tierischer Nachwuchs

Kraftprobe unter Geschwistern: Zicklein

Der Vater heißt Bock, die Mutter Geiß oder Zicke, und das Tierkind ist ein Kitz, ein Zicklein oder ein Geißlein. Wer sich über die Endung „lein“ wundert, sollte sich diese Regel merken: „-chen und -lein machen alle Dinge klein.“ Ziegen werden schon seit 9000 Jahren als Haustiere gehalten, und seitdem weiß der Mensch: Sie können ganz schön bockig sein.

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Lämmer unter sich

Optisch haben Ziegen und Schafe viel gemeinsam, trotzdem heißt der Nachwuchs anders – auch wenn hin und wieder von Ziegenlämmern die Rede ist. Denn in der Regel ist mit Lamm ein Schafbaby gemeint, und, weil es so niedlich aussieht, oft auch Lämmchen. Trotzdem bewahrt es die Tiere nicht davor, als Osterlamm im Ofen zu landen.

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Nachwuchs im Stall: das Kälbchen

Dieses Kalb ist erst seit ein paar Stunden auf der Welt und schon ein Fotostar. Den Vater nennt man Bulle oder Stier, die Mutter Kuh. Es ist bekannt, dass Kühe Kälber bekommen, aber auch bei Giraffen oder Walen spricht man von Kälbern. Und ebenso bei der folgenden Spezies ...

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Schön bei Mama bleiben: das Elefantenkalb

Elefanten sind die größten Landtiere auf der Erde. Schon bei der Geburt wiegt ein Kalb bis zu 100 Kilogramm, auch wenn man es diesem Vertreter seiner Art gar nicht ansieht. Elefanten sind sehr soziale Tiere und leben in Herden zusammen, allerdings nur die Kühe mit ihren Kälbern. Es herrscht das Matriarchat. Jungbullen werden verstoßen, sobald sie geschlechtsreif sind.

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Was für eine Ferkelei!

Das Schwein wird seit Jahrtausenden als Haustier gehalten. Zur Schweinsfamilie gehören der Eber, die Sau und die Ferkel. Bis zu zehn Jungen auf einmal kann eine Sau werfen. Es gibt auch den Ausdruck „Spanferkel“ für ein Ferkel, das am Spieß brät. Er leitet sich nicht von Holzspan, sondern vom mittelhochdeutschen Wort „spen“ für Brust ab, weil Ferkel noch gesäugt werden.

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Die schweinische Verwandtschaft

Obwohl das Hausschwein bekanntlich vom Wildschwein abstammt, haben die Mitglieder einer Rotte andere Namen: Die Mutter heißt Bache, der Vater Keiler und der Nachwuchs Frischling. Eigentlich leben Wildschweine im Wald, doch immer wieder kommen auch Städter mit den Tieren in Berührung. Auf der Suche nach Essbarem graben diese nämlich gern die Vorgärten um.

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Bambi lässt grüßen: das Rehkitz

Auch Rehe leben im Wald: Vater Bock, Mutter Ricke oder Geiß und Jungtier Kitz. Als berühmtestes Rehkitz der Welt gilt wohl Bambi, das 1942 durch einen Zeichentrickfilm aus dem Hause Walt Disney weltberühmt wurde. Doch Achtung: Das Bambi aus dem Film ist gar kein kleines Reh, sondern ein junger Hirsch, ein Hirschkalb.

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Da kommt die ganze Hühnerschar

Dieses Huhn ist eine Henne, genauer gesagt eine Glucke. So nennt man ein weibliches Huhn, das Küken führt. Und diese Glucke hier hat so viele Küken, dass man mit dem Zählen gar nicht nachkommt. Herr einer Hühnerschar inklusive der gelbflauschigen Jungvögel ist der Hahn oder Gockel. Von Küken spricht man auch bei anderen Vögeln ...

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Vorsicht vor dem Kuckucksei!

Verwandt sind diese beiden offensichtlich nicht, aber davon weiß der Singvogel nichts. Er hält das größere Kuckucksküken für sein eigenes. Dabei hat dessen Mutter ihr Ei einfach in ein fremdes Nest gelegt, um sich Arbeit zu ersparen. Und kaum ist der junge Kuckuck geschlüpft, schmeißt er die restlichen Eier oder Küken aus dem Nest. Die Pflegeeltern haben genug damit zu tun, ihn satt zu bekommen.

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Tierischer Übermut: das Fohlen

Bei Pferden spricht man von Hengst (männlich), Stute (weiblich) und Fohlen (Nachwuchs) – ebenso übrigens bei Eseln, Zebras und Kameln. Das Wort Fohlen leitet sich vom altgriechischen „polos“ ab, der Bezeichnung für ein Jungtier der Familie Einhufer. Die Tiere toben gern mit anderen Fohlen über die Weide, das kräftigt die Muskulatur und hilft außerdem dabei, sich in die Herde einzuordnen.

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Verspielt und unwiderstehlich: der Welpe

Hundebabys nennt man Welpen, ihre Eltern Rüde und Hündin. Sie sind oft genauso tollpatschig wie kleine Kinder und stellen gern Unfug an – zum Beispiel Schuhe annagen. In den ersten Monaten ihres Lebens genießen sie bei älteren Hunden ihres Rudels Welpenschutz: Sie haben Narrenfreiheit und werden nicht gebissen.

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Auf Pirsch: das Kätzchen

Anders als Hunde lassen sich Katzen nicht erziehen und tun nur das, was ihnen gefällt. Trotzdem gehören sie neben dem Hund zu den beliebtesten Haustieren. Seltsamerweise gibt es keinen besonderen Namen für das Jungtier, es ist einfach das Kätzchen. Verschmust, verspielt – und immer auf der Jagd. Hinter dem Busch könnte sich ja eine Maus versteckt haben.

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