Warum Köln eine Reise wert ist

Der Dom und die Heiligen Drei Könige

Die dritthöchste Kirche der Welt ist Weltkulturerbe. Jedes Jahr kommen sechs Millionen Touristen, um den Dom zu besichtigen. Der Bau des Gotteshauses begann 1248, man wollte hier die aus Mailand geraubten Gebeine der Heiligen Drei Könige bestatten. Fertig wurde er allerdings erst 1880. Der Sarg aus Gold ist mit Edelsteinen geschmückt. Manche behaupten, hier lägen Knochen römischer Soldaten ...

Warum Köln eine Reise wert ist

2000 Jahre Geschichte

Köln wurde vor über 2000 von den Römern gegründet, überall in der Stadt finden sich Spuren früherer Kulturen. Dieser Reichtum spiegelt sich auch in den Museen wider. Das antike Dionysos-Mosaik (Foto), einst der Fußboden einer Römervilla, wurde 1941 in der Nähe des Doms entdeckt und ist heute im Römisch-Germanischen Museum zu bewundern.

Warum Köln eine Reise wert ist

Das mittelalterliche Judenviertel

Gegenüber dem Rathaus (r.) graben Archäologen das größte mittelalterliche Judenviertel nördlich der Alpen aus. Die Mikwe, das Ritualbad, stammt aus dem 13. Jahrhundert, daneben finden sich Reste einer Synagoge. Auch das Prätorium, in der Antike Wohn- und Amtssitz des römischen Statthalters, liegt auf dem Gelände. Der ganze Komplex soll Besuchern zukünftig einen Einblick in Kölns Geschichte geben.

Warum Köln eine Reise wert ist

Kölnisch Wasser

Nein, dieses Duftwasser stammt garantiert nicht aus dem Rhein. Weltweit wird es seit 1797 unter dem Namen Eau de Cologne verkauft. Und was hat es mit der Zahl 4711 auf sich? Als französische Truppen Köln besetzten, gab es in der Stadt noch keine Hausnummern. Napoleon änderte das, und so bekam das Parfum-Unternehmen in der Glockengasse die Nummer 4711 zugeteilt.

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Kölsch: Na dann, Prost!

Kölsch ist nicht einfach nur ein Bier, es hat eine jahrhundertealte Tradition, darf nur in der Stadt selbst und im nahen Umkreis produziert werden und wurde 1997 von der EU in den Kreis der geschützten regionalen Spezialitäten aufgenommen. Es wird in schmalen Gläsern von 0,2 Litern serviert, und der Köbes (so nennt man hier den Kellner) bringt solange ungefragt Nachschub, bis man Stopp sagt.

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Messestadt

Mit elf Ausstellungshallen und zwei Kongresszentren auf einer Fläche von 284.000 m² ist die Messe in Köln die fünftgrößte der Welt. Rund 80 Messen finden hier jedes Jahr statt, die wichtigsten sind die Imm (Möbel), Gamescom (Videospiele), Art Cologne (zeitgenössische Kunst), photokina (Fotografie) und Anuga (Lebensmittel und Getränke).

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Grün, grün und noch mehr grün

Das Zentrum der Stadt ist vom so genannten Grüngürtel umgeben, Parks und Wälder laden zum Erholen ein. Im Sommer sind die Wiesen dicht von Kölnern bevölkert, die hier in der Sonne liegen oder grillen. Kunst gibt es in den zahlreichen Parks übrigens auch – wie hier im Skulpturenpark.

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Karneval: die Fünfte Jahreszeit

Karneval beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr und dauert bis Aschermittwoch. Zum Schluss wird nachts der „Nubbel“ verbrannt, eine Strohpuppe, die für die Sünden aller herhalten muss. Doch bis dahin herrscht das Dreigestirn über die Narren: Bauer, Jungfrau und Prinz. Der Straßenkarneval ist berühmt. Weiberfastnacht haben die Frauen das Sagen, und am Rosenmontag fahren geschmückte Wagen durch die Stadt.

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Kulturelle Events

Nicht nur zu Karneval hat Köln Besuchern etwas zu bieten. Auch das Literaturfestival lit.COLOGNE oder das Musikfest c/o pop, die "Lange Nacht der Museen", die vielen traditionellen Weihnachtsmärkte und das halbstündige Feuerwerkspektakel "Kölner Lichter" mit Musikprogramm im Juli locken Scharen von Touristen und Einheimischen an.

Warum Köln eine Reise wert ist

Was wär Köln ohne den Rhein ...

Um den Dom in all seiner Pracht zu erleben, bietet sich eine Schifffahrt auf dem Rhein an. Es gibt zahlreiche Angebote: mit oder ohne Essen, mit oder ohne Musik. Und abends kann man auf einem Partyschiff das Tanzbein schwingen.

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