Die knappsten WM-Entscheidungen

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Im Regen von Japan

Nach seinem beinahe tödlichen Unfall auf dem Nürburgring hat Niki Lauda immer noch die Chance, Weltmeister zu werden. Mit drei Punkten Vorsprung auf seinen Rivalen James Hunt geht er ins letzte Rennen in Japan. Es regnet so heftig, dass der Start erst nach mehrmaligen Verschiebungen erfolgt. Nach zwei Runden stellt Lauda seinen Boliden ab, wegen der miserablen Bedingungen. Hunt wird Weltmeister.

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Knappster Erfolg aller Zeiten

1984 feiert Niki Lauda (l.) seinen dritten WM-Titel. Spannender hätte es allerdings nicht sein können: im letzten Rennen in Portugal pflügt der Österreicher von Startplatz elf aus durch das Fahrerfeld. Der Franzose Alain Prost (r.) gewinnt, Lauda schafft es jedoch auf Rang zwei, was in der Gesamtwertung den hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Punkten vor Prost ergibt.

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Aus drei mach eins

Mit Nelson Piquet (l.), Alain Prost und Nigel Mansell (r.) haben im letzten Grand Prix 1986 gleich drei Fahrer die Chance auf die WM-Krone. Mansell geht mit sieben Punkten Vorsprung auf den Franzosen Prost ins Rennen. Der Brite hat Pech: 19 Runden vor dem Ende platzt sein Hinterreifen, der Titel ist futsch. Prost gewinnt die Fahrerwertung mit zwei Punkten Vorsprung.

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Ein Crash entscheidet

Zwei Rivalen kämpfen 1994 um den WM-Titel: der Brite Damon Hill und Michael Schumacher. In der 36. Runde des letzten Rennens in Adelaide begeht Schumacher einen Fahrfehler. Als Hill innen vorbeigehen will, lenkt der Deutsche ebenfalls ein, touchiert den Briten und scheidet aus. Hill kann ebenfalls nicht weitermachen. Ein Punkt entscheidet die WM zugunsten von Schumacher.

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Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Fünf verschiedene Fahrer haben beim WM-Finale der Saison 2010 noch Chancen auf den Titel. Vor dem letzten Rennen hat Fernando Alonso die Nase vorn. Doch seine Ferrari-Crew macht einen taktischen Fehler und holt den Spanier viel zu früh an die Box. Vorn dreht ein junger Deutscher seine Runden und sieht die karierte Flagge als Erster ...

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Jüngster Weltmeister

Sebastian Vettel hat freie Bahn und gewinnt sowohl das Rennen in Abu Dhabi als auch den Fahrertitel. Er krönt damit eine Aufholjagd, sein Red Bull ist in der zweiten Saisonhälfte das schnellste Auto im Feld. Mit 23 Jahren genießt er die Champagnerdusche. Vettel ist der jüngste Formel 1-Weltmeister aller Zeiten.

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Der 39-Sekunden-Weltmeister

Unter schwierigen Bedingungen findet das Saisonfinale 2008 in Interlagos in Brasilien statt. Ferrari-Pilot Felipe Massa lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Von der Pole Position aus geht er ins Rennen und fährt auch dann souverän, als kurz vor dem Ende heftiger Regen einsetzt. Unter dem Jubel seiner Landsleute gewinnt der Brasilianer das Rennen ...

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In letzter Sekunde

Das Drama nimmt seinen Lauf: Lewis Hamilton liegt auf Rang sechs, zu wenig für den Titel. Wenige Kurven vor dem Ziel zieht der junge Brite jedoch noch an Timo Glock vorbei, der ohne Regenreifen auf nasser Piste Probleme hat. 39 Sekunden hinter Massa rast er auf Rang fünf. Der Jubel bei Massas Anhängern auf der Tribüne und in der Box endet jäh. Ein Punkt entscheidet zugunsten Hamiltons.

Rosberg oder doch Hamilton? Die Entscheidung um die WM-Krone in der Formel 1 fällt im letzten Rennen. So viel Dramatik hat es in der Geschichte schon häufiger gegeben. 1984 entschied am Ende ein halber Punkt die WM.

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