1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Diebe bei Malerfürst Lüpertz

8. Dezember 2015

Markus Lüpertz gilt als einer der renommiertesten deutschen Künstler. Jetzt haben Einbrecher das Atelier des 74-Jährigen im brandenburgischen Teltow heimgesucht.

https://p.dw.com/p/1HJWo
Markus Lüpertz (Foto: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa/B. Pedersen

Wie die Polizei mitteilte, muss von einem Schaden von einigen Hunderttausend Euro durch den Einbruch ausgegangen worden. Die unbekannten Diebe stahlen unter anderem 30 Bilder - Pinselzeichnungen, Aquarelle und Grafiken. Alle tragen laut Polizei die Signatur "ML". Zudem wurden zwei oder drei Skulpturen von Markus Lüpertz entwendet. Die Täter hätten vermutlich zwischen Samstagabend und Montagvormittag ein Fenster und mehrere Türen des Ateliers aufgebrochen, so die Polizei weiter.

Der 74-jährige Maler und Bildhauer ist seit Jahren einer der bekanntesten bildenden Künstler in Deutschland. Seine Werke, von denen viele dem Neoexpressionismus zugeschrieben werden, kosten im Kunsthandel mindestens fünfstellige Beträge.

Gestohlene Bilder des Künstlers Markus Lüpertz (Foto: dpa)
Archivaufnahme von einigen der gestohlenen BilderBild: picture-alliance/dpa

Von 1988 bis 2009 war Lüpertz Rektor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. In der Öffentlichkeit gibt er sich gern als exzentrischer Maler, der seinen eigenen Geniekult betreibt.

Im Berliner Bode-Museum läuft unter dem Titel "Nichts Neues. Die Abstraktion hat noch nicht begonnen" noch bis Februar eine Schau mit Werken von Lüpertz. Zu sehen sind Kohle- und Bleistiftzeichnungen, aber auch Bronzeplastiken.

wl/mak (dpa, archiv)