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Gesellschaft

Dürre und Krieg - Eine Flucht in Ostafrika

14. April 2017

Die 17-jährige Manuela flüchtet mit ihren drei Geschwistern aus dem Südsudan - vor Krieg und der größten Hungersnot seit Jahrzehnten. Im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia will sie sich ein neues Leben aufbauen.

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Die Vereinten Nationen sprechen von der größten humanitären Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg: 20 Millionen Menschen sind derzeit im Jemen und Teilen Afrikas akut von Hunger bedroht. Besonders schlimm trifft es das Turkana County in Kenia an der Grenze zum Südsudan. Die Nomaden dort leiden unter einer der schlimmsten Dürren der letzten Jahrzehnte. Gleichzeitig müssen tausende Flüchtlinge aus dem Südsudan die Region passieren: Sie wollen dem Bürgerkrieg und dem Hunger in ihrer Heimat entkommen und sich zum kenianischen Flüchtlingslager Kakuma durchschlagen. Manuel Nyoka aus dem Südsudan, 17 Jahre alt, hat sich mit ihren drei Geschwistern dorthin auf den Weg gemacht. Sie träumt davon, Bildungsministerin zu werden, und will sich in Kenia ein neues Leben aufbauen. Doch dort leidet man selbst unter der Dürre. Wir begleiten Manuela bis ins erste Aufnahmelager. Dürre und Krieg - Manuelas Flucht. Eine Reportage von Jan-Philipp Scholz und Sandra Petersmann.