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FC Bayern gewinnt gegen Guardiola

20. Juli 2016

Beim Wiedersehen mit Ex-Coach Pep Guardiola gewinnt der FC Bayern ein Testspiel gegen dessen neuen Club Manchester City. Im Team von Carlo Ancelotti fehlen dabei zahlreiche Stars. Einer wird den Verein bald verlassen.

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Fußball Freundschaftsspiel FC Bayern München - Manchester City (Foto: Getty Images/Bongarts/L. Preiss)
Bild: Getty Images/Bongarts/L. Preiss

Die Begrüßung war herzlich. Bayerns neuer Trainer Carlo Ancelotti umarmte seinen Vorgänger Pep Guardiola - ehe sich die beiden Starcoaches einen lockeren Freundschaftskick lieferten. Im Duell zwischen dem deutschen Fußball-Rekordmeister und dem neuerdings von Guardiola trainierten englischen Spitzenclub Manchester City feierte Ancelotti am Ende ein erfolgreiches Heim-Debüt. Youngster Erdal Öztürk sorgte beim 1:0 (0:0) für den Bayern-Sieg (76. Minute) und vermieste Guardiola ein wenig die Rückkehr. "Es war eine phantastische Atmosphäre. Ich hoffe, dass ich in diesem Stadion noch viele Erfolge feiern kann", sagte Ancelotti im Fernsehsender ZDF: "Wir haben eine tolle Mannschaft. Ich bin überzeugt, dass wir noch großartige Dinge erreichen werden. Wir wollen in allen Wettbewerben mitmischen."

Für den FC Bayern war das Match gegen den letztjährigen Champions-League-Halbfinalisten der zweite Test in der Bundesliga-Vorbereitung, angesichts von vielen fehlenden Leistungsträgern aber sportlich ohne Bedeutung. Auch ManCity trat weitgehend ohne Stars an. Vielmehr stand die Begegnung der beiden Erfolgstrainer im Fokus. Die auffallendsten Akteure auf dem Rasen spielten vor der Pause in Guardiolas ehemaligem Team, nämlich bei den Bayern: Franck Ribéry und David Alaba sorgten mit sehenswerten Aktionen immer für ein Raunen im Stadion, einzig im Abschluss schwächelte der deutsche Rekordmeister.

Götze-Wechsel steht unmittelbar bevor

Einen deutschen Nationalspieler wird Trainer Ancelotti voraussichtlich überhaupt nicht mehr im Bayern-Dress zu Gesicht bekommen: Mario Götzes Wechsel zu Borussia Dortmund steht unmittelbar bevor, wie Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im ZDF verriet: "Es könnte sein, dass morgen der Gordische Knoten durchschlagen wird", sagte er. Der "Kicker" vermeldete die Rückkehr des Weltmeisters zum BVB für eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro als perfekt.

og (dpa, sid)