Finanzkrise bedroht die ärmsten Länder

Weltbank-Präsident Robert Zoellick und IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn haben die Staatengemeinschaft aufgefordert, über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht die Ärmsten der Welt zu vernachlässigen. "Wir dürfen die Finanzkrise nicht zu einer humanitären Krise werden lassen", mahnte Zoellick am Donnerstag im Vorfeld der Herbstkonferenz von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF). "Den Ärmsten darf nicht der höchste Preis abverlangt werden". Strauss-Kahn warnte, man dürfe über die Welt-Finanzkrise nicht andere drängende Probleme vergessen, namentlich die Folgen des massiven Preisanstieges bei Lebensmitteln und Öl für viele Entwicklungsländer. Die armen Länder sind nach Zoellicks Worten dreifach bedroht: durch Lebensmittelpreis, Ölpreis und Finanzkrise.

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