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9 Bilder
Christina Küfner
30. März 2019
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"Vielen Briten ist klargeworden, was der EU-Austritt bedeutet - und welche Folgen das haben wird", beschreibt Fotograf Linus Muellerschoen die Atmosphäre in Großbritannien. Eine Woche war er zusammen mit sieben weiteren Fotografinnen und Fotografen der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin Weißensee in dem Land unterwegs, das vielleicht bald nicht mehr zur Europäischen Union gehören wird. Ein kurzer Zeitraum, aber Zeit genug, um ein Gefühl von der Gemütslage dort zu bekommen. Muellerschoen ist einer von acht Absolventen der renommierten Ostkreuzschule, die sich auf ihrer Reise mit dem Thema Brexit fotografisch beschäftigt haben.

Unter dem Titel "Distant Islands" sind ihre Fotografien bis zum 12. Mai 2019 im Berliner Willy-Brandt-Haus zu sehen, dem Sitz der Bundeszentrale der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Keine Fotos, die die derzeitigen politischen Konflikte abbilden, sondern Arbeiten, die den Finger subtil in die Wunde legen und mit subjektivem Empfinden arbeiten. "Es ist eine Mischung zwischen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie", sagt Bastian Thiery, der ebenfalls dabei war, über den Ansatz der jungen Ostkreuz-Fotografen. "Distant Islands" bietet einen etwas anderen Blick auf den Brexit, der klar zeigt: Die Zukunft von Großbritannien ist vollkommen offen.