Gropius-App soll Bauhaus-Stätten bekannter machen

Berlin möchte mit einer App für Smartphones und Tablets den Bau- und Kunstwerken des Bauhausmitbegründers Walter Gropius zu mehr Bekanntheit verhelfen. Ab dem 7. Oktober steht das Programm kostenlos zur Verfügung.

An Architektur und an Kunst interessierte Nutzer können sich mit der App "Gropius to go" über das Leben und das Werk von Walter Gropius (1883-1969) informieren. Außerdem bietet das kleine Programm einen Überblick der Bauten und Projekte von Walter Gropius. Es werden Touren zu den Unesco-Welterbe-Siedlungen vorgeschlagen sowie interaktive Karten zu allen Bau- und Bildwerken des Architekten und Künstlers angeboten. Susanne Dornbusch vom Landesdenkmal-Amt Berlin kündigte an, dass die App demnächst auch über die Bauhaus-Stätten Dessau und Weimar informieren würde.

Allein in der Bundeshauptstadt sind weit mehr als ein Dutzend Bau- und Kunstwerke von Walter Gropius zu entdecken. Geschaffen hatte sie der Wegbereiter der modernen Architektur in der Weimarer Republik (1919-1933) und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die App "Gropius to go" geht anlässlich der derzeit stattfindenden "Triennale der Moderne" in Dessau, Weimar und Berlin an den Start. Vom 7. bis 9. Oktober 2016 wird in der Bundeshauptstadt eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Walter Gropius und das Erbe der Moderne" im Mittelpunkt stehen. An dem Wochenende werden dann zahlreiche Bauwerke für die Öffentlichkeit zugänglich sein sowie Vorträge, Führungen, Besichtigungen und Stadttouren zu der Architekturepoche auf dem Programm stehen. 
 

cp/kk (EPD, Triennale der Moderne)

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