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Handelsabkommen mit Japan

Klaus Ulrich
17. Juli 2018

EU sieht große Chancen +++ Wie kommentieren Aktien- und Finanzmarkt-Experten das Abkommen? +++ Führungskrise bei Thyssenkrupp - nach dem Vorstandsvorsitzenden ist jetzt auch der Aufsichtsratschef abgetreten +++ Fair geht vor - Verbraucher in Deutschland geben mehr Geld für Produkte aus Fairem Handel aus

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Handelsabkommen

Die Europäische Union und Japan haben heute bei einem Gipfeltreffen in Tokio ihr seit Jahren ausgehandeltes Freihandelsabkommen Economic Partnership Agreement , kurz EPA unterzeichnet. In der Öffentlichkeit wird das Abkommen auch Jefta genannt, als Abkürzung des englischen "Japan-EU Free Trade Agreement". Es soll im kommenden Jahr in Kraft treten und 99 Prozent aller Zölle zwischen den beiden Wirtschaftsräumen beseitigen. Mit der Unterzeichnung inmitten des Handelsstreits mit den USA setzen die EU und Japan auch ein Zeichen gegen Protektionismus. Doch es gibt auch Kritik.

Finanzmarktexperten

Der amerikanische Präsident Donald Trump ist eifrig bemüht, die bisherige Welthandelsordnung nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Vertreter der übrigen großen Volkswirtschaften sind aber auch nicht untätig: Seit einiger Zeit signalisieren die Chinesen Verhandlungsbereitschaft in Handelsfragen. Die Europäische Union und Japan haben nun (wie eben gehört) einen umfassenden Freihandelspakt auf den Weg gebracht. Wie bewerten Börsenprofis diese Entwicklungen?

Thyssenkrupp

Aufregung bei Thyssenkrupp. Es wächst die Angst vor einer Zerschlagung des Konzerns. Nach Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat auch der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner das Handtuch geworfen.

Fairer Handel

Es gibt mehrere Kennzeichen und Siegel für Produkte, deren Anbieter besonderen Wert auf gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern legen. Mit Erfolg, denn die Menschen in Deutschland geben nach Angaben eines Branchenverbandes mehr Geld für Produkte aus fairem Handel aus.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich