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Innovativer Strandkorb an der Ostsee

10. Juni 2016

Ab ins Körbchen für eine Nacht am Strand. Entlang der deutschen Ostseeküste stehen neue Strandkörbe, in denen Badegäste übernachten können. Das Projekt der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein kommt gut an.

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Deutschland Kiel Schlafstrandkorb
Bild: picture-alliance/dpa/C. Rehder

Diese Schlafstrandkörbe werden an Ostseestränden wie in Eckernförde, Timmendorfer Strand und Lübeck angeboten. Die ersten acht aufgestellten Körbe sind schon fast ausgebucht. Zwölf Körbe wurden bereits verkauft und 50 weitere vorbestellt. Das Schlafen und Träumen im Korb soll zukünftig an 20 Stränden möglich sein. Zwei Erwachsene haben auf der 1,40 Meter breiten Fläche Platz. Sie können sich vor Wind und Regen durch einen imprägnierten Schutzbezug - einer sogenannten Persenning - schützen. Fenster garantieren den Rundum-Blick auf Meer, Strand und Sterne.
"Der Strandkorb ist länger, breiter und flacher als ein normaler Strandkorb", erklärte Marc Euler von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH).
Touristikfachleute hatten zusammen überlegt, was die Gäste glücklich macht. "Viele sind darauf gekommen, dass es eine Kindheitserinnerung war, am Strand zu schlafen und dort den Naturelementen ausgesetzt zu sein", sagte Euler. Dieses Glücksgefühl soll nun mit dem Schlaf-Strandkorb wiedererlebbar gemacht werden.

Der Hightech-Strandkorb wird zunächst an der Ostsee erprobt, später dann auch an der Nordsee. Ein Schlafstrandkorb kostet von 10 bis 17 Uhr 15 Euro. Ab 29 Euro darf man die Nacht darin verbringen.

is/ks