Jupp Heynckes: Immer wieder Bayern

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Er lebe hoch!

Die Spieler des FC Bayern wissen, bei wem sie sich zu bedanken haben: Trainer Jupp Heynckes. Mit dem 3:2-Sieg im DFB-Pokal-Finale 2013 gegen den VfB Stuttgart krönen sie eine überragende Saison.

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Mr. Triple

Mehr geht nicht. 2013 holen die Bayern unter Trainer Heynckes das Triple: Der deutsche Rekordmeister gewinnt die Champions League, die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal.

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Privatier

Oans, zwoa, drei - nach dem Triple verlässt der damals 68-Jährige die Trainerbank. "Erst einmal werde ich Privatmann sein", sagt Heynckes damals. "Ich möchte mein Leben genießen. Ich habe nicht vor, noch einmal zu trainieren."

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Treffsicher

Als Spieler ist Heynckes (2.v.r.) in den 1970er Jahren ein gefürchteter Torjäger. Mit Borussia Mönchengladbach gewinnt er vier deutsche Meistertitel, einmal den DFB-Pokal und den UEFA-Pokal. Zweimal wird er Torschützenkönig der Bundesliga.

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Welt- und Europameister

Auch mit der Nationalmannschaft feiert Heynckes (7.v.l.) Erfolge.1972 wird er Europameister, 1974 an der Seite von Franz Beckenbauer und Gerd Müller Weltmeister im eigenen Land.

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Meistertrainer

1979 beginnt Heynckes seine Trainerkarriere in Mönchengladbach, acht Jahre später wechselt er erstmals zu den Bayern. 1989 (Bild) und 1990 werden die Münchener unter seiner Leitung deutscher Meister.

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Männerfreundschaft

1991 wird Heynckes bei den Bayern entlassen. Der heutige Klubpräsident Uli Hoeneß (r.), damals noch Manager, spricht später von der "größten Fehlentscheidung“ seiner Karriere. Seit dieser Zeit verbindet die beiden Männer eine tiefe Freundschaft, die dazu führt, dass Heynckes später mehrmals Hoeneß' Ruf folgt und an die Säbener Straße zurückkehrt.

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Als Champion gefeuert

Seinen ersten internationalen Titel gewinnt Heynckes jedoch 1998 mit Real Madrid. Die "Königlichen" sichern sich mit einem 1:0 gegen Juventus Turin den Champions-League-Pokal. Trotz des Triumphs wird "Don Jupp" nach der Saison entlassen.

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Zum zweiten Mal

Nach einem kurzen Bayern-Intermezzo 2009 als Interims-Nachfolger von Jürgen Klinsmann übernimmt Heynckes die Münchener 2011 erneut. Zwei Jahre später hält er nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund in London zum zweiten Mal in seiner Karriere den Champions-League-Pokal in Händen.

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Mehr als 1000 Bundesliga-Partien

Sektduschen - wie durch Anatoli Timoschtschuk (l.) - hat Heynckes schon einige hinter sich. In jener so erfolgreichen Bayern-Saison 2012/2013 knackte er auch die magische Marke von 1000 Bundesliga-Spielen als Spieler oder Trainer.

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Welttrainer

Nach dem Triple mit dem FC Bayern und dem - wie sich jetzt herausstellt, vorläufigen - Rückzug ins Privatleben kürt die FIFA Heynckes zum "Welttrainer 2013". Und alle sind sich einig: Er hat es verdient. Jetzt gibt er sein Rentnerdasein aus freien Stücken zeitweise wieder auf.

Als Spieler feiert Heynckes seine größten Erfolge als Torjäger von Borussia Mönchengladbach. Als Trainer kehrt er immer wieder zum FC Bayern zurück - nun für seine vierte Zeit als Coach des Rekordmeisters.