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Kein Aufwind für Air Berlin

14. August 2013

Deutschlands zweitgrößte Fluglinie durchfliegt weiterhin ernste Turbulenzen. Zwar konnte Air Berlin die Verluste im zweiten Quartal etwas verringern, ist aber weiterhin stark verschuldet.

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Der Flügel einer Air-Berlin-Maschine wird enteist (Foto: Reuters)
Bild: Reuters

Bei der Vorstellung der Quartalszahlen am Mittwoch hatte Air Berlin eine gute und eine schlechte Nachricht parat. Die gute: Der Nettoverlust konnte verringert werden. Er betrug im zweiten Quartal 38 Millionen Euro - im Vorjahreszeitraum hatte er noch bei 99,8 Millionen Euro gelegen.

Die schlechte Nachricht lautet: Die Airline schreibt weiterhin rote Zahlen und ist hoch verschuldet. Das Eigenkapital saldierte Ende Juni bei minus 116 Millionen Euro. Drei Monate zuvor hatte der Schuldenstand noch 53,1 Millionen Euro betragen.

"Turbine" bringt kaum Schubkraft

Air Berlin ist derzeit auf Sanierungskurs, das Sparprogramm läuft unter dem Namen "Turbine". Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer sagte, er sei sicher, das Programm werde noch seine Wirkung entfalten und die Fluglinie könnte am Jahresende beim Ergebnis vor Zins und Steuer Schwarze Zahlen schreiben.

Im abgelaufenen Quartal ist der Umsatz um knapp zwei Prozent auf aktuell 1,1 Milliarden Euro gesunken. Das Sparprogramm "Turbine" hatte zu einem Kapazitätsabbau in der Größenordnung von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geführt, darüberhinaus hatten unrentable Verbindungen gestrichen werden müssen.

dk/kis (dpa/rtr)