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Mehr Geld für Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche

27. September 2005
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Rund einen Monat vor der Weihe der Dresdner Frauenkirche am 30. Oktober hat der Bund zusätzlich vier Millionen Euro für die Finanzierung des Wiederaufbaus freigegeben. Wie 2004 angekündigt werden die Mittel aus der Städtebauförderung bereitgestellt, teilte das Bundesbauministerium am Dienstag in Berlin mit. Der Freistaat Sachsen fügt weitere vier Millionen Euro hinzu, um die letzte Finanzlücke zu schließen. Bund und Land haben damit insgesamt 57,5 Millionen Euro in das Gotteshaus investiert.

Hinzu kommen weltweite Spenden von bisher mehr als 100 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau betragen rund 179,7 Millionen Euro, die reinen Baukosten belaufen sich auf etwa 132 Millionen Euro. "Noch nie wurde in Deutschland so viel Geld für den Wiederaufbau eines Baudenkmals aufgebracht", hieß es aus dem Berliner Ministerium.

Die Dresdner Frauenkirche, 1726 bis 1743 nach Plänen des Ratszimmermeisters George Bähr erbaut, war berühmt für ihre Sandsteinkuppel. Am Tag nach den Bombenangriffen auf die Stadt am 13./14. Februar 1945 stürzte die Spätbarockkirche in sich zusammen. 1993 begann mit der Enttrümmerung die Wiedererrichtung.