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Messi und Rapinoe gewinnen Ballon d'Or

2. Dezember 2019

Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi aus Argentinien hat ebenfalls zum sechsten Mal den Ballon d'Or errungen. Bei den Frauen sicherte sich die Weltfußballerin Megan Rapinoe aus den USA die begehrte Trophäe.

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Kombobild Lionel Messi und Rapinoe

Der 32-jährige Lionel Messi vom spanischen Meister FC Barcelona setzte sich bei der von Fachjournalisten aus aller Welt durchgeführten Wahl gegen den niederländischen Champions-League-Sieger Virgil van Dijk vom FC Liverpool und seinen portugiesischen Dauerrivalen Cristiano Ronaldo von Juventus Turin durch. Die 34-jährige Fußballweltmeisterin Megan Rapinoe gewann bei der Zeremonie im Pariser Theatre du Chatelet vor Lucy Bronze aus England und ihrer Landsfrau Alex Morgan. Durchgeführt wird die Wahl von der Fachzeitschrift "France Football".

Für Messi ist es die sechste Auszeichnung mit dem Goldenen Ball, damit überflügelte er seinen großen Konkurrenten Ronaldo, der fünf Auszeichnungen vorweisen kann. "Ich erinnere mich an meinen ersten Ballon d'Or. Es war undenkbar, dass ich jetzt meinen sechsten gewinne", sagte Messi.

Fußball Ballon d'Or 2019 | Lionel Messi und Luka Modric
Der Vorjahresgewinner Luka Modric (links) und der diesjährige Gewinner Lionel MessiBild: Reuters/C. Hartmann

Bester Deutscher wurde Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona auf dem 24. Platz. Der polnische Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München erreichte den achten Platz. Nicht nominiert war diesmal der kroatische Vorjahressieger Luka Modric von Real Madrid.

Alisson siegt gegen ter Stegen

Bei der Wahl zum besten Torhüter setzte sich der Brasilianer Alisson vom FC Liverpool gegen ter Stegen durch. Die Torhüter-Trophäe, der sogenannte Yachine-Award, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.

Die Kopa Trophy für den besten Spieler unter 21 Jahren gewann der Niederländer Matthijs de Ligt von Juventus Turin vor dem Engländer Jadon Sancho von Borussia Dortmund. Auch der Leverkusener Kai Havertz war nominiert.

Fünf Nominierte aus den Niederlanden

Während die Bundesliga bei den Männern nur durch Top-Torjäger Robert Lewandowski vertreten ist, stellt Champions-League-Sieger FC Liverpool mit sieben Spielern die stärkste Klubfraktion, die Niederlande ist mit fünf Kandidaten die am häufigsten vertretene Nation.

Der letzte von insgesamt fünf deutschen Preisträgern des Ballon d'Or war 1996 Matthias Sammer. Vergeben wird die traditionsreiche Trophäe bereits seit 1956 (zunächst Europas Fußballer des Jahres). Zwischen 2010 und 2015 fand die Wahl aufgrund eines Deals mit "France Football" unter dem Dach des Weltverbandes FIFA statt und wurde als Wahl zum Weltfußballer des Jahres durchgeführt. Seit 2016 wird der Preis wieder in Eigenregie von France Football verliehen. Den Weltfußballer kürt allerdings nach wie vor die FIFA, den Fußballer des Jahres von Europa die Europäische Fußball-Union (UEFA).

kle/wa (sid, dpa, ape, rtre)