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Apple muss 234 Millionen zahlen

17. Oktober 2015

Für den Konzern Apple ist das Urteil, das ein Gericht in Madison fällte, Sieg und Niederlage zugleich. In einem Patentstreit wird Apple verurteilt - Niederlage! Doch: Der Schadenersatz fiel geringer aus als erwartet.

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Symbolbild Apple
Bild: picture-alliance/dpa

Nach der Niederlage im Patentstreit mit einer US-Hochschule muss Apple 234 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Damit setzte das Gericht in Madison eine geringere Summe fest als von der Universität von Wisconsin gefordert. Sie hatte 400 Millionen Dollar verlangt, nachdem es die Richter Tage zuvor als erwiesen ansahen, dass der kalifornische Konzern auf geistiges Eigentum der Universität setzt.

Effizientere Chips

In dem Streit ging es um ein Patent aus dem Jahr 1998, mit dem die Effizienz von Chips verbessert werden kann. Das Gericht sollte prüfen, ob verschiedene Versionen des iPhones und des iPads gegen diesen Schutz verstoßen. Apple hatte dies bestritten und argumentiert, dass das Patent ungültig sei. Das sahen die Urteilenden anders.

Obwohl das Gericht hinter der geforderten Summe zurückblieb, zeigten sich die Verantwortlichen der Hochschule zufrieden. "In diesem Fall hat sich die harte Arbeit unserer Forschungsgruppe ausgezahlt", erklärte Carl Gulbrandsen, der Geschäftsführer der Wisconsin Alumni Research Foundation, die die Klage vorgelegt hatte. Auch die Unantastbarkeit der entsprechenden Patentregeln sei durch das Urteil hervorgehoben worden.

ml/SC (rtr,afp)