Siemens investiert 600 Millionen in Berlin

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Berlin: Siemensstadt 4.0 +++ Gibt es im Silicon Valley noch genug Garagen für alle Startups? +++ In Japan erregt man sich über ein Urteil in Südkorea +++ Vor zehn Jahren wurde der Bitcoin erfunden: Von wem und wozu?

Der Münchner Industriekonzern Siemens ist eigentlich eine Berliner Gründung. Dieser Stadt hatte das Unternehmen sogar einen eigenen Stadtteil spendiert: die Siemensstadt. Dessen erinnert sich nun der Konzern und will jetzt mehr als eine halbe Milliarde Euro in der Hauptstadt investieren, um an Ort und Stelle vom Startup-Boom der Berliner zu profitieren.

Für ein erfolgreiches Startup braucht es natürlich nicht gleich einen neuen Stadtteil. Microsoft, Apple, Google und andere haben es bewiesen: Sie sind alle, so will es jedenfalls die Legende, in irgendeiner Garage gegründet worden.

Das japanische Herrenmenschendenken hat dem Imperialismus des Landes im 20. Jahrhundert einige extrem grausame, sprachlos machende und bis heute wirkende Facetten verliehen. Aufgearbeitet ist da gar nichts. Auch im japanisch-koreanischen Verhältnis gärt es. Das zeigt ein Gerichtsurteil, das in Südkorea gesprochen worden ist und das in Tokio für Empörung sorgt. Es bekräftigt die Ansprüche von Südkoreanern auf Entschädigung für die Zwangsarbeit, die sie für die Japaner hatten leisten müssen.

Keiner weiß genau, wer den Bitcoin wirklich erfunden hat - es könnte ein Japaner namens Satoshi Nakamoto gewesen sein - oder auch nicht. Jedenfalls ist der Bitcoin ein ernst zu nehmender Versuch, unseren Umgang mit Geld dahingehend zu revolutionieren, in dem wir einfach kein Geld mehr haben. Irgendwann. Vor zehn Jahren jedenfalls wurde der Grundstock des Bitcoins gelegt.

 

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

 

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