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Spanischer Fiskus billigt Ronaldo-Deal

27. Juli 2018

Der portugiesische Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo muss einen zweistelligen Millionenbetrag nachzahlen. Auch wenn er nicht ins Gefängnis muss, ist er nun wegen Steuerhinterziehung in Spanien vorbestraft.

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Juventus Turin Vorstellung von Cristiano Ronaldo
Bild: picture-alliance/dpa/L. Bruno

Die spanische Steuerbehörde hat der Einigung im Verfahren wegen Steuerhinterziehung zwischen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und der spanischen Justiz zugestimmt. Damit ist der 33 Jahre alte Portugiese, der zur neuen Saison von Real Madrid zu Juventus Turin wechselte, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Ronaldo muss 18,8 Millionen Euro nachzahlen. Der fünfmalige Weltmeister ist damit in Spanien vorbestraft.

Er war für schuldig befunden worden, Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen auf den britischen Jungferninseln und in Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben. Den spanischen Steuerbehörden entgingen damit 14,7 Millionen Euro. Auch der argentinische Superstar Lionel Messi war 2017 wegen Steuerhinterziehung in Spanien zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Messi zahlte zwei Millionen Euro und kaufte sich später für weitere 252.000 Euro von der Haftstrafe frei. 

sn/jhr (sid, afp, ap)