Bei Global Ideas geht es vor allem um Projekte zum Schutz von Klima und Biodiversität, die "Best-practice"-Lösungen anbieten und andere dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden. Jede Woche produzieren unsere Online- und TV-Reporter Filme und Texte, die einen Einblick geben, wie Entwicklungs- und Schwellenländer mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen. Global Ideas wird vom deutschen Umweltministerium im Rahmen seiner Internationalen Klimaschutzinitiative unterstützt.

Lernpaket: Plastik

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Grünreiher

Reglos steht der kleine Grünreiher am Ufer. Er lauert auf kleine Fische, Frösche, Krebse, verschmäht aber auch Insekten nicht. Er ist dafür bekannt, hin und wieder Köder auf die Wasseroberfläche fallen zu lassen, um Fische anzulocken. Will er sich bemerkbar machen, stößt er ein lautes "Kyow" aus.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Vanillefalter

Mit seinen orangeroten Flügeln sehen sie eigentlich nicht nach Vanille aus. Ihre Raupen sind schwarz und haben Stacheln. Die 60 bis 75 Millimeter großen Falter sind beim Futter wählerisch und suchen vor allem nach dem Nektar von Passionsblumen. In der Nacht wird man sie in großen Gruppen auf den unteren Blättern einer Pflanze finden.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Schneesichler

Auf roten Beinen schreitet der Schneesichler, ein Verwandter der Ibisse durch die Everglades. Rot ist auch seine nackte Gesichtshaut und der Schnabel, auf dem noch eine dunkle Spitze thront. Schneesichler suchen die Nähe anderer Wasservögel, sie brüten in großen Kolonien auf Büschen und Bäumen.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Florida-Panther

Wer ihn sieht, muss schon sehr viel Geduld und Glück haben. In der 1970er Jahren galt der Florida-Panther als ausgestorben. Doch dann fand man per Zufall noch einige wenige Exemplare. Heute sollen es nicht mehr als 100 sein. Die Bezeichnung „Panther“ ist eigentlich falsch, die Raubkatze ist eigentlich ein Puma.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Mississippi-Alligator

Sechs Meter lang wird der Mississippi-Alligator, allerdings nur in Ausnahmefällen. Die meisten der Echsen sind kürzer. Sie alle haben eine breite, flache und vorn stumpf abgerundete Schnauze und sind dunkler, fast schwarzer Farbe. Bei Hunger fressen sie auch kleinere Artgenossen, Menschen gehen sie in der Regel aus dem Weg.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Zwergsultanhuhn

So klein, wie es heißt, ist das Zwergsultanhuhn gar nicht, allerdings auch kein Sultan. Etwa 36 Zentimeter erreichen die irisierend blaugrün gefärbten Vögel in der Regel. Ihre strahlend gelben Beine enden in langen Zehen. Mit diesen können sie leicht über Seerosen laufen oder sinken auch in Morast nicht ein.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Schlangenhalsvogel

Der Schnabel der amerikanischen Schlangenhalsvögel ist etwa doppelt so lang wie der Kopf. Wenn der dunkelgefiederte Fischfresser schwimmt, ragen häufig nur der lange Hals und der Kopf aus dem Wasser. Auch wenn sie nicht stumm sind, äußern sie sich nur selten. Allenfalls hört man sie mit den Schnäbeln klicken.

Everglades – die Artenvielfalt einer Sumpflandschaft

Kubaflamingo

Mit ihrem kräftig rosa gefärbten Gefieder sieht man ihnen ihr Alter gar nicht an, möchte man meinen. Aber Kubaflamingos haben eine Lebenserwartung von beachtlichen 40 Jahren. In der Zeit ziehen sie ihren Nachwuchs in Kolonien auf. Das kann auch außerhalb der Karibik passieren - manchmal brüten die Vögel sogar in Deutschland.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Grünes Blut

Das giftig grüne Blut der Glattechsen aus Neuguinea ist der Grund für diese Galerie. Seine an Granny Smith-Äpfel erinnernde Farbe setzt sich in Muskeln, Knochen und im Mundraum der Reptilien fort. Schuld daran ist grüne Galle, die in hoher Konzentration die eigentlich rote Farbe von Blutkörperchen überlagert. Das bedeutet natürlich nicht, dass Granny Smith-Äpfel giftig wären. Guten Appetit.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Blaues Blut

Auf Kraken dürfte manch Adliger neidisch sein, denn sie haben von Natur aus etwas, auf das sich Könige und Fürsten so gern berufen: blaues Blut. Das liegt am Kupfer, das im Krakenblut (aber auch bei Hummern und anderen Tintenfischen) Sauerstoff bindet. Bei uns übernimmt Eisen diese Funktion und das färbt, wie wir wissen, rot.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Weißes Blut

Dem Fisch hier, der Krokodileisfisch heißt, geht die Farbe im Blut dagegen völlig ab. Durch seine Adern fließt eine klare Flüssigkeit, weil der Polarbewohner weder Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) noch Hämocyanin (blauer Blutfarbstoff) hat. Warum? Das kalte Wasser seiner Heimat speichert viel mehr Sauerstoff als wärmeres Wasser. Deshalb braucht der Fisch schlicht keine aktiven Sauerstoffträger.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Gelbes Blut

Jetzt wird es etwas knifflig. Dieses Tierchen hier, eine Seegurke, ist zwar grün, ihr Blut ist aber eher gelb. Und das ist gar nicht mal so leicht zu erklären. Chemisch betrachtet liegt das am sogenannten Vanadium, bzw. dem Protein, das dieses Element bindet. Soweit man bislang weiß, hat es keinen besonderen Einfluss auf den Sauerstofftransport im Blut. Trotzdem ist es da.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Violettes Blut

Logischer wird es wieder bei dieser farblichen Spielart des Blutes. Lila wird es, wenn Hämerythrine im Spiel sind, die als Sauerstofftransporter fungieren. Sie tun das aber ausschließlich bei wirbellosen Tieren im Wasser, wie diesem Spritzwurm. Dockt Sauerstoff an, entsteht eine violette, manchmal auch pinke Farbe.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Rotes Blut

Nun also der Mensch. Auch wir haben, ganz klar, rotes Blut. Liegt am Eisen, am Hämoglobin, wissen wir ja schon. Wenn sich an dieses Eiweiß Sauerstoff anlagert, dann wird das Blut rot. Übrigens gilt das auch für alle Säugetiere.

Blut: schillernd, beinahe wie ein Regenbogen

Mr. Spock

Und was macht Mr. Spock in dieser Liste? Der Vulkanier sieht zwar aus wie ein Mensch, ist aber keiner, wie der Star Trek-Kenner weiß. Sein Lebenssaft basiert nicht auf Eisen sondern auf Kupfer, das haben sich die Autoren der Serien so ausgedacht. Demnach müsste es blau sein, wie bei einem Kraken (siehe Bild 2).

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