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Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Das ist kein See

Was von oben wie ein See aussieht, ist eigentlich eine Ciénaga, eine Hügellandschaft mit Weiden und Wald, die sich in ein Feuchtgebiet verwandelt, wenn die Flüsse über die Ufer treten. Dabei entsteht ein einzigartiges Biotop, das Heimat für eine Vielzahl von Arten ist. Allein in Kolumbien gibt es rund 1900 Ciénagas. Die größte von ihnen, die Ciénaga Zapatosa, ist bedroht.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Palmölplantagen verdrängen den Wald

Diese Bedrohung hat viele Ursachen. Einerseits wird der Wald gerodet, um Platz für Weiden und Palmölplantagen zu schaffen, die wiederum viel Wasser schlucken und das natürliche Gleichgewicht ins Wanken bringen. Es gibt häufiger Dürren - dadurch sterben die Bäume ab, die am Ufer Schatten spenden.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Invasiv: die Dickstielige Wasserhyazinthe

Mit den Bedingungen kommt eine invasive Pflanze ziemlich gut zurecht - die Dickstielige Wasserhyazinthe. Weil sie Giftstoffe bildet und kein Licht nach unten durchlässt, sterben andere Wasserpflanzen ab. Ihre dichte grüne Decke hemmt auch die Fließgeschwindigkeit des Wassers und Schlamm lagert sich ab.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Wuchernde invasive Pest

Dass die Pferde hier bis über den Bauch im Wasser stehen, hat einen Grund: Sie sind neben Rindern die einzigen Tiere, die die grüne Dickstielige Wasserhyazinthe fressen wollen. Deshalb breitet sie sich beinahe ungebremst aus.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Wasser als Lebensmittelpunkt

Die Menschen, die an dem Biotop leben, sind so etwas wie Teilzeitfischer. Es gibt keine großen Unternehmen, die ihnen den Fang streitig machen. Sie fischen mit Netze mit größeren Maschen, damit kleine Fische durchschlüpfen können. Die Bewohner haben außerdem Ruhezonen für Fische eingerichtet.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Ohne Bäume kein Leben

Aufforstung ist ebenfalls ein wichtiger Teil des Naturschutzes: Samen werden in der Region gesammelt und von allem Bewohnern gemeinsam in Baumschulen aufgezogen. Wenn die jungen Bäume stark genug sind, werden sie umgesiedelt.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Schattenspender, Lebensspender

Bäume bieten Fischen in Ufernähe Schatten, aber auch Nahrung. Die Tiere fressen die Früchte, die ins Wasser fallen. Und gute Nahrung bedeutet viel Nachwuchs, also auch einen guten Fang für die Fischer. Durch die Pflege neu gepflanzter Bäume nehmen die Einheimischen ihr Schicksal also selbst in die Hand.

Kolumbien: Schutz der Artenvielfalt in den Feuchtgebieten am Rio Magdalena

Gärten im Hinterhof

Die Bewohner bauen auch Nahrungsmittel in sogenannten Familiengärten an, um gegen Trockenzeiten gewappnet zu sein. Viele der Häuser hier haben ohnehin ein kleine Grundstücke. Früher lagen die Felder oft brach - heute wachsen dort Obstbäume, Gemüse und Heilkräuter.

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Neugieriges Federvieh

Manche halten auch Tiere, um an Fleisch oder Eier zu kommen. Jeder im Dorf hat etwas davon, denn die Nachbarn stimmen sich darüber ab, wer was pflanzt oder großzieht. Später können sie dann untereinander tauschen.

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Bei Global Ideas geht es vor allem um Projekte zum Schutz von Klima und Biodiversität, die "Best-practice"-Lösungen anbieten und andere dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden. Jede Woche produzieren unsere Online- und TV-Reporter Filme und Texte, die einen Einblick geben, wie Entwicklungs- und Schwellenländer mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen. Global Ideas wird vom deutschen Umweltministerium im Rahmen seiner Internationalen Klimaschutzinitiative unterstützt.

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