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Vulkanausbrauch in Zentraljapan

27. September 2014

In Japan ist der rund 3000 Meter hohe Vulkan Ontake ausgebrochen. Bei der Eruption sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Flugzeuge mussten ihre Route ändern, um der Rauchwolke auszuweichen.

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Der japanische Vulkan Ontake (Foto: Reuters)
Bild: REUTERS/Kyodo

Der Ausbruch ereignete sich gegen Mittag (Ortszeit) rund 200 Kilometer westlich von Tokio. Nach Angaben des japanischen Wetterdienstes rollte direkt nach der ersten Eruption eine riesige graue Rauchwolke den Berg herunter. Eine Augenzeugin berichtet im japanischen Fernsehsender NHK, dass der Vulkan zusammen mit der Asche auch kleinere Felsbrocken ausgespuckt habe. Ein Mitarbeiter der örtlichen Feuerwehr spricht von acht verletzten Personen.

Um die 250 Wanderer wurden nahe der Bergspitze vom Vulkanausbruch überrascht und sitzen nun in knapp 3000 Metern Höhe fest. Die Feuerwehr hat Helfer auf den Weg geschickt. Die Gäste einer Berghütte wurden sicherheitshalber evakuiert, da die Gesteinsbrocken bis zu vier Kilometer weit entfernt einschlagen können.

Japan: Ausbruch des Vulkans Ontake (Foto: Reuters)
Unter der Asche versunken: Berghütte am OntakeBild: REUTERS/Kyodo

Polizisten sollen Wanderern beim Abstieg helfen

Ministerpräsident Shinzo Abe, der gerade von einer USA-Reise zurückkam, sprach Reportern gegenüber von etwa 200 Wanderern, die den Berg bereits wieder hinabsteigen würden. Die Polizei von Nagano hat ein Team von 80 Polizisten zum Ontake entsandt, um den Menschen beim Abstieg zu helfen.

Der letzte Ausbruch des Vulkans liegt bereits sieben Jahre zurück. Nach der neuesten Eruption hat der japanische Wetterdienst auf einer Skala von 1 bis 5 Alarmstufe 3 ausgerufen.

djo/cr (ap, rtr)