Zehn Gründe für Lübeck

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Weihnachtszeit

Lübeck gilt als die Weihnachtsstadt im Norden Deutschlands. Gleich mehrere Weihnachtsmärkte laden zu Shopping und Glühwein in die Altstadt ein. Der größte ist der historische Weihnachtsmarkt vor dem über Eck gebauten Rathaus. Das Gebäude von 1308 umrahmt den festlich geschmückten Platz.

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Marzipan

Die Süßigkeit aus Mandeln und Zucker ist zwar im Orient entstanden, hat aber in Lübeck eine lange Tradition. Hier hatten Konditoren die Zutaten immer zur Hand, denn die Stadt war ein wichtiges Handelszentrum. Waren aus aller Welt waren hier verfügbar. Bis heute ist Lübeck für sein Marzipan berühmt. Es ist wird vor allem zur Weihnachtszeit und zu Ostern gern genascht.

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Thomas Mann

Mit nur 22 Jahren schrieb er den Roman "Die Buddenbrooks" über Aufstieg und Fall einer Lübecker Kaufmannsfamilie. Später bekam der Schriftsteller Thomas Mann dafür den Literaturnobelpreis. In Lübeck ist ihm ein Museum gewidmet: Das Buddenbrookhaus ist eingerichtet als Schauplatz seines Romans.

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Backsteinbauten

In der Lübecker Altstadt stehen zahlreiche kunstvoll gestaltete Backsteingebäude, wie hier das Burgtor und das Zöllnerhaus (rechts). Die gesamte Altstadt gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Gebrannte Backsteinziegel wurden in Nordeuropa bereits seit dem 12. Jahrhundert als Baustoff verwendet. Es entwickelte sich der Stil der Norddeutschen Backsteingotik.

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Flussinsel

Lübecks Altstadt liegt auf einer Insel, umflossen von der Trave. Diese mündet etwa 20 Kilometer weiter in die Ostsee. Im Museumshafen an der Trave liegen historische Schiffe, darunter mehrere Traditionssegler. Auf einigen von ihnen können Touristen mitfahren.

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Seefahrertradition

Hier trafen sich früher die Lübecker Kapitäne: Die Schiffergesellschaft ist das ehemalige Gildehaus der Seefahrer. Heute befindet sich in dem 1535 erbauten Giebelhaus ein Restaurant mit maritimem Flair. Serviert wird regionale Küche - dazu gehören natürlich Fischgerichte in zahlreichen Variationen.

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Gänge und Höfe

Seefahrt und Handel machten Lübeck im Mittelalter reich. Immer mehr Menschen strömten damals in die Stadt. Der Platz auf der Altstadtinsel war jedoch begrenzt. Deshalb bebaute man die Hinterhöfe. Kleine, zweistöckige Gebäude und enge Gassen entstanden. Noch heute gelangt man von den Hauptstraßen aus durch schmale Gänge in das Gewirr der Hinterhöfe - ideal für Entdeckungstouren!

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Die Ostsee ganz nah

Was schon für die Kaufleute der Hanse von Vorteil war, ist auch heute ein Vorzug Lübecks: Die Nähe zum Meer. Das Seebad Travemünde ist ein Lübecker Stadtteil. Wie der Name sagt, liegt es direkt dort, wo die Trave in die Ostsee mündet. Nach Besichtigung der Altstadt schnappt man sich am besten hier einen Strandkorb und genießt die Meeresbrise.

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Das Europäische Hansemuseum

Lübeck gilt als "Mutter der Hanse". Im Mittelalter spielte die Stadt eine Hauptrolle bei der Organisation des niederdeutschen Kaufmannsbundes. So ist es kein Zufall, dass hier 2015 das Europäische Hansemuseum eröffnet wurde. Inszenierte Räume veranschaulichen Besuchern die Lebenswelt zur Zeit der Hanse.

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Das Holstentor

Es ist das Wahrzeichen Lübecks - und außerdem ein so berühmtes Bauwerk, dass es 2006 auf die 2-Euro-Münze geprägt wurde. Das Holstentor aus dem 15. Jahrhundert sollte Lübeck früher gegen fremde Eroberer schützen. Heute befindet sich hinter seinen bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ein Museum zur Stadtgeschichte. Der Name Holsten bezieht sich auf den südlichen Landesteil von Schleswig-Holstein.

Hier duftet es nach Marzipan. Hier blühten Schifffahrt und Handel. Lübeck bietet maritime Geschichte und berühmte Literatur. Seine mittelalterliche Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.