Auslands-Ticker: Zeitung: Bolton ließ Schlag gegen Iran durchspielen

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Planspiele des US-Sicherheitsberaters dürften Teheran verärgern, Venezuelas Parlamentschef wurde kurzzeitig festgenommen, in Griechenland zerbricht die Regierung.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" hat US-Sicherheitsberater John Bolten vom Verteidigungsministerium einen US-Angriff auf den Iran prüfen lassen. Dies dürfte für noch schlechtere Stimmung zwischen Teheran und Washington führen. Die wirkt sich derzeit auch negativ auf das Verhältnis des Iran zu Polen aus.


Parlamentspräsident in Venezuela kurzzeitig festgenommen

In Venezuela ist der Chef des von der Opposition dominierten Parlaments kurzzeitig festgenommenworden. Juan Guaidó wurde von Mitarbeitern des Geheimdienstes abgeführt. Nach einer knappen Stunde war er wieder auf freiem Fuß. Zuvor hatte der Vorsitzende der ausgeschalteten Volksvertretung zu Massenprotesten gegen Staatschef Nicolás Maduro aufgerufen.
 

Italienischer Ex-Linksterrorist in Bolivien festgenommen

Foto von Cesare Battisti nach seiner Festnahme in Bolivien

Jahrzehntelang hatte sich Cesare Battisti dem Zugriff der italienischen Behörden entzogen, erst in Frankreich, dann in Brasilien. Nun wurde der wegen Mordes verurteilte ehemalige Linksterrorist in Bolivien gefasst. Brasiliens ultrarechter Präsident Bolsonaro gratulierte Italien.


Regierung in Griechenland zerbrochen

Wegen des Namenskompromiss mit Mazedonienhat der Chef der rechtspopulistischen Anel-Partei, Panos Kammenos, die Regierungskoalition in Griechenland aufgekündigt. Ministerpräsident Alexis Tsipras will die Vertrauensfrage stellen und mit einer Minderheitsregierung weitermachen.

May-Appell vor Brexit-Entscheidung

Dem Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May droht eine Abstimmungsniederlage im britischen Parlament, Großbritannien damit der ungeregelte, harte EU-Austritt. Vor diesem Szenario hat May die Parlamentarier zwei Tage vor der Entscheidung eindringlich gewarnt - und sie an ihre Verpflichtung für das Land erinnert.
 

Politik | 14.01.2019

Das Bewerberfeld der Demokraten wächst

Zwei demokratische Bewerber für die Präsidentschaftskür in 2020 haben an diesem Wochenende ihren Hut in den Ring geworfen. Julian Castro aus Texas und Tulsi Gabbard aus Hawaii wollen gegen US-Präsident Trump antreten. Es gibt aber noch weitere Kandidaten, denen Präsidentschaftsambitionen nachgesagt werden.


Das europäische Kulturhauptstadt-Jahr hat begonnen

Den Anfang hat die südbulgarische Stadt Plovdiv gemacht. Zur Eröffnung gab es eine grandiose Open-Air-Show, das Motto der Stadt in diesem Jahr: "Zusammen". Die andere Kulturhauptstadt 2019 ist Matera, die Eröffnungsfeier in der italienischen Stadt ist in einer Woche.


Zum sechsten Mal

Wieder sind in der serbischen Hauptstadt Belgrad und weiteren serbischen Städten tausende Regierungsgegner auf die Straße gegangen. Es war der sechste Samstag der Proteste gegen Präsident Aleksandar Vucic. Sie werfen ihm vor, autoritär zu regieren und die Opposition, die Medien und die Zivilgesellschaft mundtot zu machen.

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