Frankreich, wir kommen: Der WM-Kader der deutschen Fußballfrauen

Frankreich, wir kommen: Der WM-Kader der deutschen Fußballfrauen

Tor: Almuth Schult

Seit sechs Jahren hütet die 28-Jährige das Tor des erfolgreichsten deutschen Frauenfußball-Klubs, VfL Wolfsburg. Seit 2015 ist sie auch die Nummer eins zwischen den Pfosten des Nationalteams, ein Jahr später wurde sie in Rio de Janeiro Olympiasiegerin. Mit 59 Einsätzen gehört sie zu den Erfahrenen in der DFB-Elf. Schult plagt aktuell eine Schulterverletzung.

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Tor: Merle Frohms

Die 24 Jahre alte Torfrau des Pokalfinalisten SC Freiburg ist hinter Schult die Nummer zwei. Auch beim VfL Wolfsburg stand sie lange im Schatten Schults - einer der Gründe, warum sie im Sommer 2018 nach sechs Jahren bei den "Wölfinnen" an die Dreisam wechselte. Frohms hat bisher vier Länderspiele bestritten.

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Tor: Laura Benkarth

Eine Goldmedaille hat die 26 Jahre alte Torfrau des FC Bayern bereits gewonnen - auch wenn Benkarth als Nummer zwei hinter Almuth Schult in Rio in keinem der sechs Spiele zum Einsatz kam. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison kam sie nach langer Pause wegen eines Kreuzbandrisses erst Mitte April zu ihrem ersten Einsatz für die Bayern.

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Abwehr: Sara Doorsoun-Khajeh

Die Tochter eines Iraners und einer Türkin gehört zur Defensive des aktuellen Double-Gewinners, VfL Wolfsburg. Seit ihrem Debüt im März 2016 hat die 27 Jahre alte Verteidigerin 25 Länderspiele für Deutschland bestritten.

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Abwehr: Johanna Elsig

Die 26-jährige Verteidigerin steht seit 2012 bei Turbine Potsdam unter Vertrag. In ihrer Karriere hat sie einige gesundheitliche Schläge einstecken müssen. Zwei Kreuzbandrisse setzten sie lange außer Gefecht. Elsig gehört seit 2017 zum DFB-Kader und kommt auf zwölf Länderspieleinsätze.

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Abwehr: Lena Goeßling

Sie ist mit 33 Jahren die älteste und auch erfahrenste Spielerin des WM-Kaders. 105-mal trug Goeßling bisher das Nationaltrikot und erzielte dabei zehn Tore. Sie war bereits Olympiasiegerin (2016), Europameisterin (2013) - und hat mit ihrem aktuellen Verein, dem VfL Wolfsburg, alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt.

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Abwehr: Marina Hegering

Die 28-Jährige ist eine Spätberufene. Erst im vergangenen April gab die Verteidigerin des Bundesligisten SGS Essen im Testspiel gegen Schweden ihr Länderspieldebüt. Jahrelang hatte Hegering wegen einer hartnäckigen Fersenverletzung nicht spielen können.

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Abwehr: Leonie Maier

Die 26-Jährige gehört seit sechs Jahren zum Kreis der Nationalmannschaft. Schon mit 19 wurde sie Europameisterin. Die Verteidigerin, die 69 Länderspiele und zehn Tore für das DFB-Team auf dem Konto hat, spielte bisher beim FC Bayern, verlässt den Verein aber nach der Saison mit noch unbekanntem Ziel.

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Abwehr: Kathrin Hendrich

Die 27-Jährige, in Eupen im deutschsprachigen Teil Belgiens geboren, ist ebenfalls eine erfahrene Verteidigerin. Seit 2018 spielt sie für den FC Bayern, seit 2014 in der Nationalmannschaft, wo sie auf bisher 29 Einsätze und vier Länderspieltore zurückblickt.

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Abwehr: Giulia Gwinn

Die 19-Jährige ist eine von drei Spielerinnen des SC Freiburg im WM-Kader. Gwinn debütierte im November 2017 in der Nationalmannschaft und hat inzwischen acht Länderspiele bestritten. Einmal traf sie dabei ins gegnerische Netz.

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Abwehr: Carolin Simon

Die 26 Jahre alte Verteidigerin verließ 2018 die Bundesliga und heuerte beim französischen Spitzenklub Olympique Lyon an. Mit ihrem Verein gewann die Nationalspielerin, die bisher 16-mal das Trikot mit dem Adler trug und dabei drei Treffer beisteuerte, in dieser Saison das Triple aus Champions League, französischer Meisterschaft und nationalem Pokal.

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Mittelfeld: Linda Dallmann

In der Bundesliga spielte die 24-Jährige bisher für die SGS Essen, zur nächsten Saison wechselt sie zu Vizemeister FC Bayern. "Ich spiele jetzt seit acht Jahren Bundesliga", sagt Dallmann, "und ich möchte einmal den Titel gewinnen und die Schale hochhalten." Seit ihrem Länderspiel-Einstand im September 2016 trat sie 21-mal für die DFB-Elf an und traf fünfmal.

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Mittelfeld: Turid Knaak

Ihre erste Nominierung für das DFB-Team 2015 stand unter keinem guten Stern. Fünf Tage danach zog sie sich in einem Trainingsspiel einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Ihr Länderspieldebüt gab Knaak dann erst im April 2018. Insgesamt hat die 28-Jährige bisher achtmal das Nationaltrikot getragen und einmal getroffen. In der Bundesliga spielt sie für die SGS Essen.

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Mittelfeld: Melanie Leupolz

Seit fünf Jahren steht die Mittelfeldspielerin beim FC Bayern unter Vertrag. Im Juni 2013 debütierte sie in der Nationalmannschaft und wurde wenig später Europameisterin, 2016 auch Olympiasiegerin. 58 Länderspiele und acht Tore hat Leupolz bisher auf dem Konto.

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Mittelfeld: Lina Magull

Die 24-Jährige spielt ebenfalls beim Vizemeister aus München. In der Nationalelf brachte es Magull bisher auf 31 Länderspiele, bei denen sie sieben Treffer erzielte.

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Mittelfeld: Dzsenifer Marozsan

Geboren wurde die 27-Jährige in Ungarn. Als sie vier Jahre alt, zogen ihre Eltern nach Deutschland. Seit 2016 spielt Marozsan bei Europas Topklub Olympique Lyon, mit dem sie dreimal in Folge die Champions League gewann. Mit dem DFB-Team, in dem die Mittelfeldspielerin im Oktober 2010 debütierte und in 90 Spielen 32 Tore erzielte, wurde sie 2013 Europameisterin und 2016 Olympiasiegerin.

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Mittelfeld: Lena Sophie Oberdorf

Mit 17 Jahren ist die Mittelfeldspielerin der SGS Essen die Jüngste im deutschen Kader für die WM in Frankreich. Ihren Einstand im A-Nationalteam gab Oberdorf erst im vergangenen April, zwei weitere Länderspieleinsätze kamen dazu.

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Mittelfeld: Verena Schweers

Mit ihren 30 Jahren gehört Schweers zu den Routiniers im Team. Seit 2016 steht die Mittelfeldspielerin beim FC Bayern unter Vertrag. Ihr erstes Länderspiel bestritt Schweers im Oktober 2010. Seitdem kommt sie auf 44 Einsätze, bei denen sie drei Tore erzielte.

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Mittelfeld: Klara Bühl

Die 18-Jährige ist noch ganz frisch im Nationalteam. Ihren ersten Einsatz hatte Bühl im Februar 2019, als sie in der 90. Minute des Testspiels gegen Frankreich eingewechselt wurde. Ein weiteres Länderspiel kam noch hinzu. In der Bundesliga spielt sie für den SC Freiburg.

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Mittelfeld: Sara Däbritz

Nach der Saison wechselt die 24 Jahre alte Offensivspielerin vom FC Bayern ins WM-Gastgeberland Frankreich zu Paris St. Germain. Im DFB-Team, in dem Däbritz im Juni 2013 debütierte, traf sie in 60 Länderspielen zehnmal.

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Sturm: Svenja Huth

Auch Stürmerin Huth spielt nach der WM für einen neuen Verein. Die 28 Jahre alte Angreiferin wechselt von Turbine Potsdam zum Meister und DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg. Für die Nationalmannschaft hat sie seit 2011 44-mal gespielt und sieben Tore erzielt.

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Sturm: Alexandra Popp

Im Vergleich dazu ist Offensivspielerin Popp ein "alter Hase" in der DFB-Elf. Seit ihrem Einstand im Februar 2010 brachte sie es auf 96 Länderspieleinsätze, bei denen sie 46 Tore erzielte. 2016 wurde sie in Rio Olympiasiegerin. In der Bundesliga spielt die 28-Jährige seit sieben Jahren für Double-Gewinner VfL Wolfsburg.

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Sturm: Lea Schüller

Seit Oktober 2017 spielt die 21-Jährige für die Nationalmannschaft und traf in 13 Länderspielen achtmal. In der Bundesliga geht Schüller seit sechs Jahren für die SGS Essen auf Torejagd.

"Wir haben eine gute Mischung", sagt Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg über ihren 23 Frauen starken Kader für die WM in Frankreich. Das Turnier beginnt am 7. Juni und endet mit dem Finale am 7. Juli.